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/ Straßensport

DMSB zeigt sich enttäuscht über IVM-Ausstieg aus der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft

Der Industrie-Verband Motorrad Deutschland e.V. (IVM) hat dem DMSB am 18. September – und damit kurz vor dem Saisonfinale – mitgeteilt, dass er für die Organisation und Vermarktung der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft ab der kommenden Saison nicht mehr zur Verfügung steht. „Dieser Schritt hat uns zu diesem Zeitpunkt mehr als verwundert”, erklärt Wolfgang Wagner-Sachs, DMSB-Präsidiumsmitglied für Motorradsport. „Wir sind davon ausgegangen, dass eine Institution wie der Dachverband der Motorradindustrie eine mehrjährige Vereinbarung einhält. Natürlich wissen wir um das schwierige Vermarktungsumfeld des höchsten deutschen Motorradprädikats. Dennoch sind wir überrascht, dass es auch einem solch hochkarätigen Partner wie dem IVM nicht gelingt, die Zukunft der IDM mittelfristig zu sichern.”

Der IVM hatte die Ausrichtung zu Beginn der Saison 2017 übernommen und mithilfe der Agentur Motorrad action team die IDM-Rennen vermarktet. Wagner-Sachs: „Beide Partner verfügten über das notwendige Knowhow im Motorradsport. Dennoch ließen sich die ambitionierten Ziele im Vermarktungsbereich augenscheinlich nicht umsetzen. Der DMSB wird nun prüfen, in welcher Form das höchste Prädikat im deutschen Motorradsport fortgeführt werden kann. Dazu wird es in den nächsten Wochen Gespräche geben.”

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