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/ Bahnsport

Jonny Wynant ist Youth-Gold-Trophy-Sieger

Hervorragender Erfolg für Jonny Wynant: Der 13-Jährige aus dem niedersächsischen Varbrügge holte sich den Titel bei der FIM-Langbahn-Youth-Gold-Trophy, der inoffiziellen Weltmeisterschaft der Nachwuchsfahrer der 125-ccm-Klasse. Er siegte im Finale vor den beiden Tschechen Pavel Kuchař und Daniel Klíma. Wynant, vor dem alles entscheidenden Endlauf noch hinter Kuchař, behielt im Finale die Nerven und holte sich den Sieg. Mit Erik Bachhuber auf Rang vier, Marlon Hegener auf Platz neun, Calvin Richter und Tom Finger als Zwölfter und 13, hinterließ das dmsj-Team insgesamt einen starken Eindruck.

Eigentlich sah Kuchař nach den Vorläufen schon fast wie der sichere Sieger aus. Nur einen Punkt hatte er in den Vorläufen gegen seinen tschechischen Landsmann Daniel Klíma abgegeben. Im Endlauf wurden dann allerdings die Karten unter den bis dato sechs Punktbesten nochmals neu gemischt. Aus deutscher Sicht hatten sich mit Wynant und Bachhuber gleich zwei deutsche Talente qualifiziert. Wynant hatte bis zu diesem Zeitpunkt drei Laufsiege und einen dritten Rang aus den Vorläufen sowie einen zweiten Platz im Halbfinale auf dem Konto. Bachhuber zog ebenso wie Wynant mit 22 Laufpunkten ins Finale ein. Er hatte sie mit drei zweiten Plätzen und einem Laufsieg in den Vorläufen sowie einem Halbfinalsieg erreicht. Im Endlauf, den Wynant für sich entschied, verpasste Bachhuber als Vierter nur knapp eine Medaille.

Wynants Erfolg ist besonders hoch einzustufen, weil der Fahrer des MSC Cloppenburg erst seine erste volle 125-ccm-Saison absolviert hat. Zu Hause warteten viele Clubmitglieder, Freunde, Nachbarn, Verwandte und Vertreter der Gemeinde auf den neuen „Weltmeister.“ Insgesamt beteiligten sich 18 Fahrer aus sechs Nationen an der Youth Gold Trophy.


ERGEBNIS
FIM Youth Gold Trophy 125 ccm

1. Jonny Wynant (GER) 27 Punkte  
2. Pavel Kuchař (CZE) 28
3. Daniel Klíma (CZE) 22
4. Erik Bachhuber (GER) 24  
5. Milan Dobias (CZE) 18
6. Piotr Swiercz (POL) 13
7. Filip Šifalda (CZE) 13
8. Mathias Trésarrieu (FRA) 13
9. Marlon Hegener (GER) 12
10. Sem Ensing (NED) 11
11. Harry McGurk, GB, 10
12. Calvin Richter (GER) 9
13. Tom Finger (GER) 7
14. Fallon Belarbre (FRA) 5
15. Kacper Makowski (POL) 4
16. Bartosz Tyburski (POL) 4
17. Nigel Hummel (NED) 1

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