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Eine der optisch wohl spektakulärsten Disziplinen im Motorradsport ist der Bahnsport. Vom Start bis ins Ziel werden die fast immer einzylindrigen, mit Methanol betriebenen Maschinen mit wahnwitzigen Schräglagen und seitlich versetztem Hinterrad über die verschiedenen Oval-Strecken getrieben – ohne Bremse!!! Es gewinnt der Schnellste.
Bahnsport wird in drei verschiedenen Disziplinen ausgetragen: Als klassisches Speedway auf der 400-Meter-Kurzstrecke, als Langbahn-Wettbewerb auf 1.000-Meter-Kursen und als Eisspeedway-Rennen. Je nach Disziplin und Streckenlänge starten zwischen vier und acht Fahrer in die durchweg sehr kurzen Rennläufe.
Trotz aller Ähnlichkeiten nimmt Eisspeedway eine Sonderstellung ein. Obwohl das Eis des Parcours spiegelglatt ist, sind spektakuläre Drifts eher die Ausnahme, schließlich sorgen fast drei Zentimeter lange Spikes, die aus den Eisspeedway-Reifen ragen, für extremen Grip, von dem die Sand- und Grasbahnfahrer meist nur träumen können. Bei fast allen Langbahn-Veranstaltungen werden Solo- und Seitenwagen-Klassen ausgeschrieben.
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