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Die Frage nach dem Meister der Meister beschäftigt auch die Gemüter der Motorrad-Zunft. Sind es die Straßenrennfahrer, die mit aberwitzigen Schräglagen über die Asphaltpisten zischen, oder die Moto-Cross- und Enduro-Cracks, die selbst im grundlosen Sand, im tiefsten Schlamm oder auf rutschigem Schotter ihre Maschinen traumhaft sicher beherrschen? Die Antwort darauf suchte Anfang der achtziger Jahre der amerikanische Fernsehsender ABC und lud die Stars der Straßen- und Off Road-Szene zu einem Vergleichskampf ein.
Auf einem Parcours, der etwa zur Hälfte aus Asphalt und Schotter bestand, wurde der 'Champion' aller Klassen ermittelt und gleichzeitig eine neue, spektakuläre Motorradsportart kreiert: Supermoto. Bis heute hat sich an diesem Grundprinzip nichts geändert. Supermoto-Rennen finden auf etwa 700 bis 3.000 Meter langen, gemischten Asphalt-Schotter-Rundkursen statt, wobei gerade der Wechsel zwischen rutschigem Naturboden und griffigem Asphalt die Faszination dieses Sports für Fahrer und Zuschauer ausmacht.
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