Ab 2011 kommt ein DTM-Event der Sonderklasse in das Olympiastadion München. Das gaben der ITR-Vorsitzende Hans Werner Aufrecht und Ralph Huber, Geschäftsführer der Olympiapark München GmbH, auf einer gemeinsamen Pressekonferenz im Rahmen des vierten DTM Laufes am Norisring in Nürnberg bekannt. Und hinter den Kulissen stellten die Verantwortlichen aktiv die Weichen für die Zukunft der DTM.
Der Stadion-Event wird auf einer eigens asphaltierten Rennstrecke mit einer Länge von 1.192 Metern unter dem Zeltdach des Olympiastadions stattfinden. Jeder Platz im Stadion bietet damit optimale Sicht auf die Qualifikationsrennen am Samstag und die k.o.-Runden der originalen DTM-Boliden am Sonntag. Zusätzliche Highlights wie Stuntshows, Live-Konzerte mit internationalen Top Acts und Demonstrationsfahrten der DTM-Rahmenserien runden das zweitägige Spektakel für die ganze Familie ab.
BMW intensiviert Kontakt zur DTM
Außerdem wurde in Nünberg an der Zukunft der populärsten internationalen Tourenwagenserie gearbeitet. Auf dem Norisring nahm BMW-Motorsportchef Dr. Mario Theissen erstmals an einer Vorstands- und Beiratssitzung des DTM-Rechteinhabers und Vermarkters ITR e.V. teil. Bereits Ende April hat BMW offiziell Interesse signalisiert, ab 2012 in die DTM einzusteigen. Dies wurde sowohl bei den Motorsportfans als auch in den Medien sehr positiv aufgenommen.
Kooperationen mit internationalen Verbänden und Serien
Um den Stellenwert der DTM in der internationalen Motorsport-Landschaft weiter zu stärken, arbeiten der ITR e.V., die in der DTM vertretenen Hersteller und der DMSB (Deutscher Motorsport Bund) gemeinsam mit BMW an der internationalen Verbreitung des geplanten neuen technischen Reglements für die DTM ab 2012. So war am Norisring eine Delegation des japanischen Motorsport-Verbands JAF gemeinsam mit Herstellervertretern zu Gast, um Gespräche über eine mögliche Umsetzung des neuen DTM-Reglements für die japanische GT-Meisterschaft zu vertiefen. Zuvor hatten auch die Verantwortlichen der US-amerikanischen GrandAm-Sportwagenserie Interesse an einer Zusammenarbeit signalisiert. Dies würde eine zusätzliche internationale Einsatzmöglichkeit für Rennfahrzeuge nach DTM-Reglement bedeuten.