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Alles über Motorsport

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Mehrkämpfer auf Asphalt und Schotter

Kurze Rennen, die es in sich haben und Drifts vom Feinsten – das sind die Markenzeichen des Rallycross. Die Rennen dauern maximal fünf Minuten und im Gegensatz zum normalen Rallyesport treten die Piloten hier nicht im Einzelzeitfahren, sondern im direkten Vergleich gegen die Konkurrenz an. Dabei müssen sich die Fahrer schnell an wechselnde Bedingungen anpassen, da eine Rallycross-Strecke einen Mix aus losem Untergrund und Beton- und/oder Asphalt-Passagen aufweisen muss.

Neben den actionreichen Rennen gibt es ein weiteres Plus für die Zuschauer: Die Läufe werden fast immer auf gut überschaubaren Strecken ausgetragen, die eine Gesamtlänge von 950 bis 1.400 Meter aufweisen. Auf dem Rundkurs ist während der Veranstaltung immer etwas los. Nach den Trainingsläufen geht es in die drei Qualifikationsrennen. Die 20 besten Piloten schaffen den Sprung in die Finalläufe.

Bereits mit 16 Jahren können Rallycross-begeisterte Jugendliche mit einer nationalen C-Lizenz an den Start gehen. Neben den SuperCars Boliden, die mit Allradantrieb und über 600 PS in weniger als 2,5 Sekunden die 100km/h erreichen, gibt es auch kleinere Divisionen, die den Einstieg in den lizenzierten Motorsport ermöglichen. Das deutsche Top-Championat ist die DRX, die Deutsche Rallycross-Meisterschaft.