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Alles über Motorsport

Alles überMotorsport

Nur fairer Sport ist guter Sport

Der DMSB überwacht die Durchführung des Motorsports in Deutschland nach einheitlichen Regeln und wahrt die Interessen seiner Mitglieder und Motorsportler in Staat und Gesellschaft. Im Rahmen seiner Aufgaben erkennt der DMSB die Verbandsstatuten, Sportgesetze und -gerichtsbarkeiten von FIA, FIM und DOSB an und unterwirft sich diesen. Der DMSB sorgt im lizenzierten Motorsport mit sportlichen Regeln für die Sportler und technischen Regeln für die Fahrzeuge für chancengleiche Ausgangsbedingungen. Zur Wahrung der Chancengleichheit, aus Sicherheitsgründen oder bei Erkennen von Lücken in den Allgemeinen und Besonderen Prädikatsbestimmungen kann der DMSB diese, auch während der laufenden Saison, ändern.

Nur im Bereich des DMSB können Motorsportler sicher sein, dass die Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden, die Umweltrichtlinien des DMSB berücksichtigt werden und geregelter und fairer Sport betrieben wird. Der DMSB verurteilt und bekämpft das Doping. Die Einnahme verbotener Substanzen und die Anwendung verbotener Methoden sind auch im Motorsport nicht erlaubt. Ziel und Zweck der Anti-Doping-Bestimmungen ist es, die grundsätzlichen Rechte der Fahrer zur Teilnahme am Sport ohne Doping zu schützen und so Gesundheit, Fairness, Gleichbehandlung und Sicherheit im Motorsport zu fördern.

DMSB übt Sportgerichtsbarkeit aus

Grundsätzlich gilt: Die Teilnehmer motorsportlicher Veranstaltungen sind zu sportlichem, fairem Verhalten verpflichtet. Jede Nichtbeachtung dieser Verhaltensregeln und der sportgesetzlichen Bestimmungen von DMSB sowie FIA und FIM kann zu einer Strafe führen. Wertungsstrafen werden vom Rennleiter verfügt und können unabhängig von möglichen weiteren Strafen auch von den Sportkommissaren ausgesprochen werden. Dabei haben Teilnehmer an Motorsportveranstaltungen die Möglichkeit, gegen von den Sportkommissaren oder dem DMSB-Sportgericht ausgesprochene Strafen oder Entscheidungen Berufung einzulegen.

Außerdem hat jeder Teilnehmer an einer Motorsportveranstaltung das Recht, gegen eine vermeintliche Unregelmäßigkeit eine förmliche Beschwerde einzulegen. Dieses Verfahren heißt im Motorsport „Protest“. Durch das Protestrecht kann der Motorsportler seinen Anspruch auf Fairness und regelgerechte Wettbewerbsergebnisse durchsetzen.