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Maximale Power auf zwei Rädern

Die Ampel schaltet auf grün, die Teilnehmer donnern los und nach ein paar Sekunden steht auch schon der Sieger fest. Was im ersten Moment wenig spannend klingt, ist eine beeindruckende und vor allem laute Show der Drag Bikes. Auf der Viertelmeile (402,25 m) oder Achtelmeile (201,13 m) treten immer zwei Piloten im K.O.-System gegeneinander an.

Die Regeln sind denkbar einfach: Bei grün müssen die Piloten so schnell wie möglich am Gashahn ziehen und gleichzeitig die enorme Power ihre Motorräder auf die Straße bringen. Wer anschließend als Schnellster die Kurzstrecke hinter sich gebracht hat, kommt eine Runde weiter. Die unterschiedlichsten Klassen und Motorräder sind Teil der Veranstaltungen. Die Spitze bilden die „Top-Fuel-Bikes“, die mit Nitromethan angetrieben werden und deren Motoren über 1.000 PS leisten.

Doch nicht jeder Drag-Racing-Begeisterte muss gleich in schwindelerregende PS-Höhen vorstoßen, sondern kann zunächst auch mit seinem Straßenmotorrad fahren. Die Hobby-Piloten treten dazu in einer eigenen Klasse an. Für Kurzentschlossene reicht dafür sogar eine Tageslizenz, die durch den DMSB vor Ort ausgegeben wird.