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Alles über Motorsport

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Die Marathonsportler auf zwei Rädern

Die Enduro-Piloten sind die Ausdauersportler der Motorradszene. Für sie ist jeder Start eine Fahrt ins Ungewisse, denn sie dürfen sich im Vorfeld nicht über Streckenverlauf und -beschaffenheit vor Ort informieren. Nach dem Start müssen die Teilnehmer die unterschiedlichsten Untergründe bewältigen. Die Route führt über öffentliche Wege und Straßen, aber auch durch unwegsames Gelände: Sand, Geröll, Schlamm, steile Auf- und Abfahrten bilden ein wechslungsreiches Programm.

Die meisten ein- bis zweitägigen Veranstaltungen sind sehr aufwendig. Beim Haupttest müssen die Piloten einen bis 50 Kilometer langen Rundkurs drei- bis viermal in einer vorgegebenen Zeit durchfahren. Gelingt es dem Teilnehmer nicht, die Zeit einzuhalten, erhält er Strafzeiten. Zusätzlich müssen Sonderprüfungen aus den Bereichen Cross-, Enduro- oder Extremsport absolviert werden.

Auch die Auswertung der Wettbewerbe hat es in sich. Diese kann erst abgeschlossen werden, wenn der letzte Teilnehmer im Ziel angekommen ist und alle Daten der Zeitkontrollen vorliegen. Durch die Strafzeiten kann sich immer noch etwas ändern. Neben den Piloten müssen auch die Motorräder gute Ausdauereigenschaften beweisen. Dafür werden die wichtigsten Teile – Startnummernschild, Motor, Räder und Rahmen – mit einer Spezialfarbe markiert, um einen unerlaubten Austausch zu verhindern. Zudem müssen sie der Straßenverkehrsordnung entsprechen und tragen deshalb auch ein offizielles Kennzeichen.

Die wichtigste Meisterschaft in Deutschland ist die DEM, die Deutsche Enduro-Meisterschaft. Daneben gibt es auch noch Wertungen für Junioren, Senioren, Damen, Klassische Motorräder und Quads.