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Alles über Motorsport

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Auf Asphalt und Sand zu Hause

Asphalt, Kies, Offroad-Strecken – Supermoto-Piloten müssen mit jedem Terrain zurechtkommen und das innerhalb einer Runde! Auf den 700 bis 3.000 Meter langen Mischstrecken müssen schnelle Wechsel zwischen dem griffigen Asphalt und rutschigen Off-Road-Passagen bewältigt werden. In den kurzen Rennen müssen die Piloten auf Angriff fahren, denn nur der Schnellste kann gewinnen.

Supermoto ist eine recht junge Sportart und entstand aus der Idee heraus, den besten Piloten der drei Hauptbereiche des Motorradsports – Motocross, Straßenrennsport und Endurosport – zu ermitteln. 1979 veranstaltete der US-Sender ABC das Event „Superbikers“ und hob damit die Sportart Supermoto aus der Taufe. Einige Jahre später fanden die Rennen ihren Weg auch nach Europa.

Bei den Wettbewerben werden zwei oder drei Vorläufe absolviert, im Anschluss ein bis zwei Hoffnungsläufe. Auf zwei Semifinalläufe und einen möglichen Hoffnungslauf folgt das Finale. Doch viel Zeit haben die Piloten auf der Strecke nicht, sich für das Finale zu qualifizieren. Die meisten Läufe – wie etwa in der Deutschen Supermoto-Meisterschaft – dauern sieben bis neun Minuten plus zwei Runden. Nur im Finale kämpfen die Piloten zwölf Minuten plus zwei Runden.