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André Kunkel auf Hosek-Nissan. Foto: Joachim Röder

/ Autocross

Autocross-DM: Neue Sieger bei schweren Bedingungen in Ortrand

Auch beim zweiten Lauf zur Deutschen Autocross-Meisterschaft im brandenburgischen Ortrand war für die Piloten zunächst eine Schlammschlacht angesagt. Am Samstag sorgten die Regenfälle dafür, dass nicht alle Klassen ihren ersten Qualifikationslauf fahren konnten. In den Finalrennen gab es einige neue Sieger, nur André Fölz konnte seinen Sieg aus Höchstädt bestätigen.

Klasse 5b: Spezialcross-Buggys über 1600 ccm
André Kunkel war am Samstag bei sehr nasser Bahn erneut Trainingsschnellster und setzte sich sowohl in zwei von drei Vorläufen als auch im Finale gegen die Konkurrenz durch. „Karsten Krängel machte von hinten Druck, da es aber nur eine wirklich trockene Linie gab, konnte ich das Finale gut kontrollieren“, sagte Kunkel. „Ortrand war für mich komplett neu, das Qualifying fuhr ich wegen des Schlamms auf Stollenreifen. Sonntag war es dann besser, nur im dritten Vorlauf zog ich gegen Michael Straub den Kürzeren und wurde Zweiter. Das Finale im zweiten Rennen mit dem neuen Auto zu gewinnen ist natürlich super.“ Krängel wurde Zweiter im Finale und Michael Straub stand nach seinem Sieg in Höchstädt als Dritter erneut auf dem Podium.  

Klasse 5a: Spezialcross-Buggys bis 1600 ccm
Henrik Bundesmann startet in dieser Saison in der kompletten Deutschen Autocross-Meisterschaft und strebt ein Top-Fünf-Ergebnis in der Gesamtwertung 2019 an. In Ortrand konnte er das Finale und die Vorlaufwertung für sich entscheiden: „Zum Glück wurde der erste Qualifikationslauf abgebrochen, dort bin ich kollidiert, beim Restart konnte ich gewinnen. Im Finale war es wichtig als Führender in die erste Kurve zu gehen, da sich hinter mir die Gegner bekämpften, hatte ich schon in der ersten Runde einen guten Vorsprung und konnte sicher gewinne“ strahlte Bundesmann, der in dieser Saison nur in Cunewalde in der EM als Gaststarter antritt. Rene Freisberg konnte im Finale auf den zweiten Platz nach vorne fahren und profitierte dabei von einer Kollision, die zwischen Schlöffel, Opitz und Spindeldreher passierte. Danach war er mit den schnellsten Rundenzeiten unterwegs. Mit einem gerissenen Kupplungsseil drei Runden vor Schluss konnte der Hamburger Schadensbegrenzung betreiben und noch auf das Podium fahren. Er erreichte das Ziel vor Markus Klopp, der auf Rang drei einlief.

Klasse 4a/4b: Cross-Buggys bis 650 ccm / über 650 ccm
Sehr spannend war es wieder in der Klasse 4a und 4b. Da nur Florian Grote in der 4b (über 650 ccm) genannt hatte, fuhr er in der Klasse 4a mit und wurde im gemeinsamen Finale als Zweiter abgewinkt. Im folgte auf Platz drei Natalie Straub. Vierter wurde Sven Klingelhöfer. Sieger Toni Hoyer war im Ziel sehr glücklich und mit dem Auto sehr zufrieden: „Bei diesen Bedingungen ist das Fahren ein bisschen wie Lotto spielen. Im Finale war ich dann vom Start weg in Führung, das Wochenende hätte kaum besser laufen können.“

Klasse 3b: Autocross-Spezialtourenwagen 4WD
Oliver Güntner (Opel Astra 4WD) siegte im Finale deutlich vor Martin Münch und Marius Klebs. Güntner konnte auch den dritten Vorlauf gewinnen und musste sich in der Vorlaufwertung nur Carsten Pietsch geschlagen geben. Pietsch siegte in den ersten beiden Vorläufen und fiel im dritten mit Problemen am Antrieb aus – und verpasste dadurch auch die Finalteilnahme.

Klasse 3a: Autocross-Spezialtourenwagen 2WD
Bei den Spezialtourenwagen mit Zweiradantrieb konnte zunächst Frank Heinrich im Finale die Führung übernehmen, wurde dann aber von Marek Goldbohm überholt, der sich an der Spitze absetzen konnte und mit zehn Sekunden Vorsprung gewann. Heinrich wurde Zweiter vor Georg Hofmann. In der Vorlaufwertung belegte Heinrich Platz eins vor Goldbohm und Tobias Paulig.

Klasse 2b: Autocross-Serientourenwagen
Kein Grund zur Klage hatte André Fölz bei den Serientourenwagen – Siege in allen Vorläufen und im Finale. „Einziger Wermutstropfen ist, dass wir aufgrund der wenigen Starter nur halbe Punkte bekommen“, so Fölz. „Die Strecke war extrem schwierig zu fahren.“ Stefan Schneider wurde als Zweiter vor Thomas Lutz (Opel Astra) abgewinkt.

Der nächste Lauf zur Deutschen Autocross-Meisterschaft findet am 25./26. Mai in Dauban statt.


PUNKTE
Tabelle Deutsche Autocross-Meisterschaft für Tourenwagen

Tabelle Deutsche Autocross-Meisterschaft für Cross-Buggys

Weitere Informationen
www.autocross-deutschland.de

 

 

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