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Bahnsport: DMSB benennt weiterhin Delegierte bei FIM-/FIME-Events

Bei der Sitzung des DMSB-Exekutivkomitees Mitte November in Frankfurt wurden zahlreiche Beschlüsse gefasst, die ab der Motorsportsaison 2019 gelten werden. Die zuvor von den Fachausschüssen vorbereiteten Anträge wurden größtenteils angenommen – ein Beleg für die gute Sacharbeit dieser Expertengremien. Neben der Verabschiedung von Meisterschaftskalendern und Detailänderungen in den Reglements wurde vor allem eine zentrale Neuerung präsentiert: Der DMSB führt ab 2019 ein Online-Nennungssystem ein, das in einer Pilotphase für die Disziplinen Motocross, Enduro, Bergrennen und Automobil-Slalom genutzt wird. Das System verspricht Teilnehmern und Veranstaltern künftig vereinfachte und zügigere Abläufe. Für den Bahnsport hat das DMSB-Exekutivkomitee folgende wichtige Entscheidung getroffen:

Auch weiterhin wird der DMSB bei internationalen Bahnsportveranstaltungen (FIM- bzw. FIME-Events) einen Delegierten als Pflichtsportwart entsenden. Diese Präzisierung im DMSB-Bahnsportreglement (Artikel 1.3) erwies sich als notwendig, weil die FIM in ihren neu verfassten Bahnsportbestimmungen die nationalen Delegierten bei ihren Prädikatsveranstaltungen nicht mehr als stimmberechtigte Mitglieder der internationalen Jury definiert. Durch diese Änderungen wird der nationale Delegierte (FMNR-Delegate) nicht mehr zum Pflicht-Sportwart und würde damit vom Veranstalter eingesetzt werden, wenn nicht das nun modifizierte DMSB-Bahnsportreglement die Entsendung durch den DMSB vorgesehen hätte.

Die Entsendung der FMNR-Delegates, bei denen es sich in der Regel um Fachausschuss-Mitglieder handelt, wird jedoch einerseits als wichtiges Instrument zur Qualitätssicherung betrachtet. Andererseits gilt diese Rolle als wichtige Brücke zwischen Veranstalter, Jury, FIM/FIME und DMSB, sodass die Besetzung mit einem besonders qualifizierten Sportwart sichergestellt werden muss.

 

 

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