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/ Enduro

DEM: Hattrick düe Hamish Macdonald

Nach dem Auftaktsieg in Rehna sicherte sich Hamish Macdonald bei Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft 2020 in Burg bei Magdeburg die Saisonsiegt zwei und drei.

Am Samstag dominierte der Sherco-Fahrer das Geschehen und verwies am Ende des Tages mit 55 Sekunden Vorsprung Dennis Schröter auf den zweiten Platz. Entsprechend happy zeigt sich der Neuseeländer: „Es war ein guter Tag. Zu Beginn musste ich mich noch etwas herantasten, aber ab der zweiten Runde konnte ich dann in den Prüfungen richtige schöne Linien fahren. Nur einmal bin ich im Enduro-Test gecrasht, dennoch war meine Zeit okay.“

Am Sonntag wurde es ihm nicht ganz so leicht gemacht, denn Dennis Schröter erwischte einen glänzenden Tag und ließ sich, zumindest in den ersten beiden Runden, nicht wirklich abschütteln. „Ja, ich kam zunächst nicht so recht in den Tag, da war ich einfach zu langsam“, meint Hamish Macdonald fast entschuldigend, der aber dennoch an der Spitze lag. Doch gegen Ende spielte der Neuseeländer wieder sein ganzes Können aus. „Zum Glück habe ich da wieder in meinen Rhythmus gefunden. Es ist toll, wieder ganz oben zu stehen“, strahlt der Tagessieger sichtlich zufrieden.

Auch Dennis Schröter hatte ein Lächeln im Gesicht. „Ich kann es noch“, grinst der Husqvarna-Fahrer am Samstag, nachdem es in Rehna nicht so ganz nach Wunsch gelaufen war. „Am Samstag war ich von Beginn an voll da. Das lag bestimmt auch an der späteren Startzeit“, lacht der Routinier angesichts der Tatsache, dass es erst 9 Uhr losging. Auch am Sonntag war ihm die Zufriedenheit sichtlich ins Gesicht geschrieben. „Als ich am Morgen aufgewacht bin, habe ich gedacht, wie soll ich den Tag nur überstehen“, spielt der amtierende Champion mit einem Schmunzeln auf den heftigen Muskelkater vom Vortag an. „Doch nach fünf, sechs Kurven im ersten Test habe ich gemerkt, da geht doch etwas.“ Und so blieb der Husqvarna-Fahrer zumindest bis zur dritten Runde Hamish Macdonald auf den Fersen. „Aber am Ende lief gar nichts mehr, da war ich vom Kopf her platt. Dennoch, es war ein richtig guter Tag“, freut sich Dennis Schröter.

Das Podest der Tageswertung am Samstag sowie am Sonnat komplettierte Davide von Zitzewitz, der klar die dritte Kraft im Feld war. Am Samstag hatte er eine halbe Minute Rückstand auf Schröter, dafür aber mehr als eineinhalb Minuten Vorsprung auf den Viertplatzierten Luca Fischeder, der seinerseits seine bis dato beste Platzierung im Championat bejubeln durfte. Am Sonntag hatte er sich mehr ausgerechnet. „Heute habe ich mich besser gefühlt als gestern. Schade, dass ich die erste Runde etwas verschlafen habe. Dennoch ist es am Ende ein sicherer dritter Platz geworden und darüber freue ich mich sehr“, so der KTM-Fahrer, der wie am Vortag Luca Fischeder, Edward Hübner und Robert Riedel auf die Plätze verwies.

Ergebnisse: hier

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