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/ Rallycross

DRX Gründau: Björn Barkhoff behauptet die Tabellenführung

Der Gründautalring war Schauplatz für die zweite Runde der Deutschen Rallycross-Meisterschaft (DRX) powered by Toyo Tyres. Insgesamt 52 Fahrer aus Deutschland, Belgien und Luxemburg trafen sich auf dem 856 Meter langen Kurs des MSC Gründau e.V., um vor rund 3.000 Zuschauern für actiongeladene Spannung zu sorgen.

Allen voran waren es vor allem drei hessische RX-Piloten, die die Aufmerksamkeit auf sich zogen: Dietmar Brandt in der Klasse der Rallycars und bei den Supercars Super1600 sowie Hans Kirchhof und Björn Barkhoff in der Kategorie SuperNationals PLUS. Der mehrfache Deutsche RX-Pokalsieger Brandt punktete nach dem Auftakt-Event in den Niederlanden im Mai erneut als Gewinner der Rallycars-Wertung und konnte zudem alle Heats mit seinem Supercar Skoda Fabia als Erster beenden. Im Finale musste er die Führung jedoch an Victor Smolski abgeben, nachdem der Autohändler aus Kaufungen in einen Unfall verwickelt wurde.

Als Schnellster bei den SuperNationals PLUS kam der aus Steinau stammende Hans Kirchhof mit seinem Porsche 911 GT 3 ins Ziel. Der fünfmalige Deutscher RX-Meister nimmmt allerdings nur noch aus Freude an den Rennen teil und wurde somit nicht in der Punktetabelle berücksichtigt. „Wenn man einmal dabei ist beim Motorsport, dann kann man nicht mehr ohne. Ich fahre mittlerweile seit knapp 50 Jahren Rennen, der Nervenkitzel hört nie auf. Und Gründau liegt bei mir um die Ecke, da wollte ich mir den Spaß nicht nehmen lassen“, meinte der 67-Jährige. Wichtige Zähler heimste dafür hingegen abermals Björn Barkhoff (28) in seinem VW Polo GTI ein. Dieser lieferte sich auf dem Gründautalring nervenaufreibende Läufe mit Kirchhof und war ihm in zwei Heats sogar etwas voraus.

In der Klasse der SuperNationals MINUS überzeugte Dustin Völzer (27), der in seinem Opel Manta B die anspruchsvolle Strecke im Mainz-Kinzig-Kreis nordwestlich von Frankfurt am Main am besten bezwingen konnte. In drei von vier Heats fuhr der Neumünsteraner die beste Zeit ein. Im Finale sah er dann ebenfalls als Erster die Zielflagge. „Der Kurs hier macht einfach sehr viel Spaß, da man durch den fehlenden Schotter sehr viel konstanter und natürlich auch schneller fahren kann. Das war mal ein ganz anderes RX-Erlebnis“, so der Manta-Pilot, dessen Vater Gerhard Völzer dreimaliger Deutscher RX-Meister war.

Im Hinblick auf die Meisterschaftstabelle, die sich aus den Kategorien SuperCars und SuperNationals zusammensetzt, sichert sich Björn Barkhoff weiterhin die Spitzenposition. Dietmar Brandt folgt ihm auf Rang zwei, Platz drei geht an den Gitarristen der Heavy-Metal-Band „Almanac“, Victor Smolski.

Der dritte Lauf zur DRX wird am 10. und 11. August auf dem Ewald-Pauli-Ring beim MSC Schlüchtern e.V. ausgetragen.

 

 

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