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/ Slalom

DSM: Später aber spannender Saisonauftakt

Letztes Jahr endete die DSM-Saison bereits am 18. August in Bitburg und nun, 384 Tage nach dem Saisonende 2019, begann die Deutsche-Slalom-Meisterschaft rund 80km nördlich davon, aber wieder in Rheinland-Pfalz. Vom Fachausschuss Slalom wurde ein anspruchsvoller Kalender aus 13 Level1- und Level-2-Slaloms aufgestellt und alle bisherigen Nennlisten waren innerhalb kürzester Zeit überbucht.

Nach der Veranstaltung auf dem Flugplatz Bengener Heide/Bad Neuenahr  gab es nur Lob für das Veranstalterteam des ASC Ahrweiler um Mario Fuchs. Alle waren glücklich, endlich wieder einen anspruchsvollen Slalomwettbewerb unter die Räder zu nehmen und hielten sich selbstverständlich an die pandemiebedingten Einschränkungen. Drei Wertungsläufe über jeweils rund 1.500m waren pro Tag angesagt. 98 Teilnehmer traten am Samstag und 103 am Sonntag an.

Punktelos blieb der DMSB-Meister von 2019 Eugen Weber, denn ein kapitaler Motorschaden sorgte im zweiten Wertungslauf am Samstag für das Aus. Damit geriet sein Team, Racing Team Süd, unter Druck: Hans-Martin Gass war nicht angereist und die drei weiteren Fahrer des Teams mussten punkten. Rainer Krug gelang dies mit Platz zwei am Samstag und Platz eins am Sonntag im wieder aufgebauten F11-M3 sehr gut (aktuell Platz elf der DSM-Tabelle), Reinhard Nuber konnte sich mit den Plätzen drei und vier in der H14-Klasse gut behaupten.  Perfekt fuhr Thomas Schwab in der G2-Kategorie: Zwei Klassensiege vor dem Nachwuchsfahrer Markus Firsching, der erstmalig im BMW 328i in der DSM antrat. Thomas belegt derzeit den zweiten Platz in der DSM und das Racing Team Süd den 3. Platz in der Team-Meisterschaft.

Wie Markus Firsching sorgte ein weiterer Nachwuchsfahrer der „Next Generation“ für anerkennendes Nicken der alten Hasen: In der G5-Klasse teilt sich DSM-Vizemeister 2019 Thomas Weber mit seinem 16-jährigen Sohn Max einen MX5 und Max war ganz nah dran: Zwei Mal Platz zwei - am Samstag 0,27s nach drei Läufen hinter Vater Thomas und am Sonntag 0,15s hinter Manfred Bläsius. Leider erhält Max keine Punkte für die DSM, da er noch keine B-Lizenz besitzt! Manfred Bläsius profitierte und rückte in der DSM-Tabelle auf Platz sieben vor. Das Team ADAC Mittelrhein um Manfred Bläsius liegt auf Platz zwei der Team-Meisterschaft: Mario Fuchs mit zwei Klassensiegen in der G4-Klasse (Platz zwei der DSM-Tabelle) und Jürgen Plumm mit Plätzen eins und zwei (aktuell Zwölfter der DSM-Tabelle)  sorgten für reichlich Punkte für den Titelverteidiger.

Vorne in der Teamwertung liegt der ADAC Ostwestfalen Lippe. Philipp Hartkämper und Marcel Hellberg errangen je zwei Klassensiege und liegen auf Platz vier und fünf der DSM-Tabelle, Nick Kollmeier (14. der DSM Tabelle) steuerte zwei zweite Plätze in der G1-Klasse hinter dem DSM-Führenden Rudolf Brandl bei und Dauerbrenner Dirk Schäfertöns erkämpfte in der H14-Klasse gegen Dennis Zeug am Samstag den Gesamtsieg. Am Sonntag musste er sich dann um 0,98s beugen – doch die heimliche Sensation landete auf Platz drei: Claire Schönborn, ebenfalls „Next Generation“ und nur mit C-Lizenz angetreten, steuerte den Golf von Vater Rainer exzellent um die Pylone und konnte den vielfachen Rennslalom- und Slalommeister Reinhard Nuber auf dem BMW 320i WTCC und weitere acht Slalomkönner in der „Königsklasse“ bezwingen.  

 

 

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