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DTM Hockenheim: René Rast und Marco Wittmann triumphieren

Mit Köpfchen und Knöpfchen zum ersten Saisonsieg: René Rast (GER, Audi) hat im Sonntagsrennen der DTM auf dem Hockenheimring eine Aufholjagd der Superlative abgeliefert. Der DTM-Champion von 2017 war lediglich vom 16. Startplatz aus ins Rennen gegangen, nutzte eine Safety-Car-Phase für einen Extra-Stopp und deklassierte mit dem zusätzlichen Satz frischer Hankook-Slicks die Konkurrenz. Stets eine bis eineinhalb Sekunden schneller als seine Gegner, überholte auch mit dem Einsatz von DRS („Drag Reduction System“) einen Konkurrenten nach dem anderen. Nico Müller (SUI, Audi) und Robin Frijns (NED, Audi) fuhren nach packenden Positionskämpfen mit Philipp Eng (AUT, BMW) auf das Podium.

Am Samstag hatte Marco Wittmann (GER, BMW) das Auftaktrennen für sich entschieden. Der zweite Platz ging an Audi-Fahrer Mike Rockenfeller (GER), der Rang zwei nach einem technischen Problem Rasts übernahm. Rang drei feierte Robin Frijns (NED, Audi) vor Timo Glock (GER, BMW), der sich nach einem Dreher am Start mit einer starken Fahrt und der schnellsten Rennrunde zurück nach vorn arbeitete. Aston Martin erreichte beim bemerkenswerten DTM-Debüt mit Daniel Juncadella (ESP) Rang neun. Die Marke war mit Paul Di Resta (GBR) vom dritten Startplatz ins Rennen gegangen.

Philipp Eng: Pechvogel, Pole-Position und beinahe aufs Podium
Für Philipp Eng entwickelte sich der Rennsonntag zur Wiedergutmachung für einen verkorksten Samstag. Nachdem der Österreicher mit Sensorik-Problemen im Motorenumfeld in regennassen Bedingungen zu den Verlierern am Samstag zählte, brachte Sonnenschein am Sonntag das Glück zurück. Am Vormittag fuhr Eng auf die Pole-Position, startete furios ins Rennen und führte es lange Zeit an. Nach dem Pflichtstopp musste er allerdings den Audi-Fahrern Rast, Müller und Frijns den Vortritt lassen. Als bester BMW-Vertreter blieb ein starker vierter Rang.

Auch Aston Martin schrieb die Geschichte des guten Einstandes vom Samstag fort: Paul Di Resta (GBR) stoppte unmittelbar vor dem Einsatz des Safety-Cars und profitierte damit von seiner idealen Position auf der Strecke. Ab Runde 24 sammelte der Schotte die ersten Führungskilometer mit dem neuen Hersteller in der DTM. Auch Di Resta entschied sich für eine Zwei-Stopp-Strategie und fuhr so auf Rang sieben.

Die DTM ist vom 17. bis 19. Mai das nächste Mal am Start. In Zolder (Belgien) werden dann die Saisonrennen drei und vier ausgetragen.

ERGEBNISSE und PUNKTE
www.dtm.com

 

 

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