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Inklusionsprojekt: DMSB-Ausweis für ehemalige aktive Motorsportler mit Handicap

Motorsport ist sicher – und dennoch kommt es vor, dass Motorsportler sich bei der Ausübung ihrer Sportart verletzen. Selten kommt es dabei zu bleibenden Handicaps, die dann auch häufig das Karriereende bedeuten.

Da die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen im deutschen Sport ein wichtiges Thema ist, das auch der DMSB im Motorsport unterstützt, wurde ein neues Inklusionsprojekt gestartet: Um es ehemaligen aktiven Motorsportlern, die sich im Rahmen ihrer Sportausübung eine Behinderung zugezogen haben, weiterhin zu ermöglichen, Rennatmosphäre zu erleben und am Motorsportgeschehen teilzuhaben, können diese ab sofort einen Ausweis des DMSB beantragen. Mit seiner Hilfe können sich die Betroffenen zu Veranstaltungen ihrer Disziplin anmelden und erhalten kostenlos Zugang zu allen öffentlich zugänglichen Bereichen.

Die nun neu eingeführte Regelung wurde vom DMSB-Sport-Inklusionsmanager Felix Götz vorangetrieben, der damit ein wichtiges Handlungsfeld identifiziert und gelöst hat. Denn nach einem mit Invalidität verbundenen Sportunfall droht den Betroffenen der Verlust eines wichtigen Teils ihres persönlichen Umfeldes. Schließlich sind Motorsportler immer auch Teil „ihrer“ Sportart und haben hier soziale Kontakte, schließen Freundschaften, erleben die Entwicklung ihrer Disziplin mit und treiben diese womöglich voran. Um diese Verbindungen aufrecht erhalten zu können, erteilt der DMSB nun einen Ausweis für die betroffenen Motorsportler.

Die Beantragung ist mit einem kurzen Formular und der Kopie des Schwerbehindertenausweises bei der DMSB-Abteilung für Verbandsentwicklung möglich. Motorsportler, bei denen dem DMSB bekannt wird, dass sie in Ausübung ihrer Sportart eine Behinderung (mindestens 50 %) erworben haben, werden automatisch angeschrieben. Betroffene können sich aber auch jederzeit an den DMSB wenden, um den Ausweis zu beantragen. Ansprechpartner für Rückfragen ist Felix Götz (Mail fgoetz@dmsb.de, Telefon 069 6333007-59).

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