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/ Bahnsport

Langbahn-WM: Smolinski verliert Kampf um WM-Krone, Fienhage holt Finalsieg

Es war bitter für den Langbahn-Weltmeister des Jahres 2018: Im Halbfinale des fünften und letzten WM-Finals in Roden (Niederlande) ging Martin Smolinski nach einem harten Fight mit Mathieu Trésarrieu im Semifinale zu Boden – und wurde als auf Trésarrieu auffahrender Pilot disqualifiziert. Damit fehlten dem Olchinger Titelverteidiger bereits die entscheidenden Punkte, um noch gegen seinen stärksten Kontrahenten, Dimitri Bergé, bestehen zu können. Freuen durfte sich indes ein anderer DMSB-Pilot: Lukas Fienhage holte sich zwei Wochen nach seinem ersten Podestplatz beim vierten Final in Morizes (Frankreich) seinen ersten Final-Sieg, der ihn auf Rang vier im Gesamtklassement katapultierte.

Des einen Freud‘, des anderen Leid: Während Martin Smolinski, bis zum Rennen in Roden nur einen Punkt hinter Bergé liegend und bis zum Semifinale praktisch gleichauf mit ihm, im Finale der besten Fünf verletzungsbedingt durch einen Schlüsselbeinbruch nicht mehr antreten konnte, schaffte der Langbahn-WM-Rookie Lukas Fienhage zum Abschluss der WM-Saison seinen ersten Sieg in einem Finallauf. Der WM-Titel war zu dieser Zeit und damit noch vor dem letzten Lauf des Tages an Bergé vergeben. Nicht bedeutend für den Gesamtausgang war auch Trésarrieus vierter Rang im Endlauf. Er stand als Bronzemedaillen-Gewinner hinter Vize-Weltmeister Martin Smolinski ebenfalls fest. Fienhage aber fuhr sich von Rang drei auf eins vor – und freute sich mächtig über seinen ersten Sieg in seinem Debütjahr.

Nicht so gut verlief der WM-Lauf des Jahres für Max Dilger. Der Lahrer kam zwar ins Semifinale der besten Zehn, aber nicht über den zehnten Platz hinaus. Damit verpasste er auch – im Duell mit Chris Harris und Jesse Mustonen – die Chance, sich für die Weltmeisterschaft 2020 zu qualifizieren. An ihr werden von deutscher Seite aus nun Martin Smolinski, Lukas Fienhage und die im Challenge qualifizierten Langbahnsportler Stephan Katt und Bernd Diener teilnehmen.

ERGEBNIS
FIM Long Track World Championship, Finale 5, Roden (NED)

1. Lukas Fienhage, D, 22 Punkte; 2. Dimitri Bergé, F, 26; 3. Josef Franc, CZ, 20; 4. Mathieu Trésarrieu, F, 19; 5. Martin Smolinski, D, 19; 6. Zach Wajtknecht, GB, 16; 7. Chris Harris, GB, 13; 8. Theo Pijper, NL, 13; 9. Jesse Mustonen, FIN, 11; 10. Max Dilger, D, 8; 11. Martin Malek, CZ, 7; 12. Bernd Diener, D, 3; 13. Andrew Appleton, GB, 2; 14. Dave Meijerink, NL, 1; 15. Jörg Tebbe, D, 0. 16. Henry van der Steen, NL, 0; 17. Jarno de Vries, NL, 0.

PUNKTE
FIM Long Track World Championship

Endstand nach fünf von fünf Finalläufen
1. Dimitri Bergé, F, 121 Punkte; 2. Martin Smolinski, D, 113; 3. Mathieu Trésarrieu, F, 101; 4. Lukas Fienhage, D, 79; 5. Josef Franc, CZ, 77; 6. Theo Pijper, NL, 66; 7. Chris Harris, GB, 50; 8. Jesse Mustonen, FIN, 48; 9. Max Dilger, D, 44; 10. Martin Malek, CZ, 34; 11. James Shanes, GB, 34; 12. Andrew Appleton, GB, 31; 13. Bernd Diener, D, 27; 14. Zach Wajtknecht, GB, 25; 15. Jörg Tebbe, D, 17.

 

 

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