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/ Bahnsport

Lukas Fienhage ist Langbahn-Weltmeister

Als Favorit ging er ins Rennen. Als Weltmeister beendete er es: Lukas Fienhage, Sieger des ersten Finals in Morizes, krönte seine Saison mit einem zweiten Platz im polnischen Rzeszów beim zweiten und letzten Langbahn-WM Final. Der 21-Jährige aus Lohne setzt damit auch die Reihe der erfolgreichen DMSB-Piloten fort  und ist der insgesamt neunte deutsche Langbahn-Weltmeister.

Wie er es gemacht hat, konnte Lukas Fienhage nach seinem zweiten Platz im Endlauf, nicht sagen: „Irgendwie bin ich doch noch dran vorbeigekommen. Ich bin einfach nur happy und habe im Finale gezeigt, dass ich den Titel verdient gewonnen habe.“ Als Fünfter und Letzter kam Fienhage nach einem nicht allzu guten Start aus der ersten Kurve. Im Anschluss ging erst jedoch am Briten Zach Wajtknecht und dem Polen Stanislaw Burza vorbei. Ganz vorne: der den ganzen Abend über überragend agierender Kenneth Kruse Hansen (Dänemark). Fünfter und letzter: der Franzose Mathieu Trésarrieu, der (wie rein theoretisch auch Wajtknecht) Fienhage mit einer guten Platzierung vor dem Deutschen den Titel hätte noch streitig machen können. Fienhage aber blieb souverän. Der zweite Rang hinter Hansen genügte, um sich die WM-Trophäe zu sichern. Trésarrieu, der in den Vorläufen schon einen Sturz zu verzeichnen hatte, trat nicht mehr zum Stechen um die Vizeweltmeisterschaft an, sodass Hansen alleine seine Runden und die Lorbeeren einfahren konnte.

DMSB Pilot Max Dilger aus Lahn schied im Halbfinale aus. Er qualifizierte sich aber bereits Mitte September im WM-Challenge im niederländischen Roden für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr. Neben Fienhage und Dilger wird dort dann auch Bernd Diener aus Gengenbach wieder startberechtigt sein. Als Fünfter des Challenges rückt er für Romano Hummel, der sich nun auch  über die diesjährige WM qualifiziert hat, nach.

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Lauf für Lauf Rzeszów
Ergebnis Rzeszów
Endstand


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