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Motoball-Bundesliga: Der Süden ist im Halbfinale unter sich

Die Motoballer des MSC Ubstadt-Weiher machten alles klar und marschierten mit einem klaren Sieg gegen den MSC Jarmen ins Play-Off-Halbfinale. Dort wartet nun der MSC Taifun Mörsch, der sich auch im Rückspiel gegen Pattensen klar durchsetzte. Der MSC Puma Kuppenheim gewann das Rückspiel klar gegen Tornado Kierspe und trifft nun auf den MSC Comet Durmersheim, der sich verdient beim 1. MSC Seelze durchsetzte.

Nach dem klaren Hinspielerfolg in Jarmen setzte der MSC Ubstadt-Weiher im Rückspiel in der heimischen Motoball-Arena noch einen drauf und gewann gegen den Nordligisten auch in der Höhe verdient mit 14:1 Vor den 150 Zuschauern fiel die Entscheidung schon im ersten Viertel, denn nach 20 Minuten führten die Hausherren mit 6:1. Die Tore für den Südligisten erzielten Lucca Böser (3., 6., 11., 20.), Kevin Fröhlich (9.) und Kevin Gerber (19.). Für Jarmen war zwischenzeitlich Max Tews (7.) erfolgreich. Vor der Halbzeit bauten die Spargelstädter den Vorsprung durch Dominik Hassis (24., 38.) und Böser (39.) auf 9:1 aus. Der MSC Jarmen war auch im dritten Viertel weiterhin chancenlos. Geber (55.) und Böser (57., 59.) erhöhten auf 12:1. Böser per Elfmeter in der 73. Minute und Gerber zwei Minuten vor Spielende sorgten für den 14:1-Endstand.

Gegner des MSC Ubstadt-Weiher im Halbfinale wird der MSC Taifun Mörsch sein. Der amtierende Meister setzte sich auch im Rückspiel klar und deutlich mit 16:4 beim MSC Pattensen durch. Für die Gastgeber begann das Spiel gut, denn Tobias Hahnenberg brachte die Niedersachsen nach vier Minuten mit 1:0 in Führung. Es dauerte ein paar Minuten bis sich der MSC Taifun vom Rückstand erholt hatte. Nach dem Ausgleich durch Lucca Fuchs in der 12. Minute, nahmen die Gäste das Spiel mehr und mehr in die Hand. Fuchs brachte Mörsch in der 15. Minute erstmals in Führung. Diese baute Manuel Fitterer in der 19. Minute auf 3:1 aus. Fitterer (21.), Justin Tichatschek (30.) und Robin Faisz (32.) erhöhten auf 6:1 für den MSC Taifun. Jan Bauer konnte in der 34. Minute noch einmal für Pattensen verkürzen. Fitterer (35.), Tichatschek (37.) und Fuchs (39.) erhöhten innerhalb von vier Minuten auf 9:2 für den deutschen Meister. Kurz vor der Halbzeit gelang Bauer noch der dritte Pattensener Treffer. Das dritte Viertel gehörte komplett den starken Gästen. Fitterer gelang zunächst ein Hattrick (46., 47., 49.). Tichatschek erhöhte in der 58. Minute auf 13:3. Im letzten Viertel schalteten die Gäste einen Gang zurück. Zunächst konnte Sebastian Fox nach 67 Minuten auf 14:4 erhöhen. Hahnenberg brachte den MSC Pattensen in der 69. Minute auf 4:14 heran. Fitterer machte setzte dann in der 69. und 75. Minute mit zwei weiteren Treffern den Schlusspunkt unter die einseitige Partie.

Der MSC Puma Kuppenheim reichte eine Leistung mit „angezogener Handbremse“, wie Puma-Vorsitzender Hans-Georg Prestenbach nach der Partie gegen den MSF Tornado Kierspe. Die rund 300 Zuschauer, die den Weg ins Stadion an der Eichetstraße fanden, sahen eine größtenteils einseitige Partie. Der MSC Puma gab am Sonntagnachmittag auch dem Nachwuchs vermehrt die Chance, sich zu beweisen. Max Schmitt brachte Kuppenheim nach 16 Minuten in Führung. Diese baute Dominik Mückenhausen in der 25. Minute auf 2:0 aus. Louis Heller gelang dann in der 29. Minute der einzige Kiersper Treffer an diesem Nachmittag. Mückenhausen stellte in der 31. Minute den alten Abstand und den 3:1-Halbzeitstand fest. Im dritten Viertel kamen die Hausherren im stärker in Fahrt. Robin Benz erhöhte in der 45. Minute auf 4:1. Jannis Schmitt gelangen in der Folgezeit vier Treffer hintereinander (48., 50., 53. 59.). Robin Benz erzielte in der 60. Minute dann noch das 9:1. Auch im letzten Viertel bestimmten die Hausherren das Geschehen nach Belieben. Jannis Schmitt (63., 70.), Mückenhausen (67.), Robin Benz (68.) und Nico Benz (72.) machten alles zum verdienten 14:1-Erfolg klar. Der Gegner heißt MSC Comet Durmersheim. „Das wird keine leichte Aufgabe – vor allem in Durmersheim“, weiß auch Prestenbach. Trotzdem ist das Ziel für den Puma-Vorsitzenden klar: „Wir wollen ins Finale.“

Der MSC Comet Durmersheim hat sich im Viertelfinale gegen den 1.MSC Seelze von seiner starken Seite gezeigt. Nach dem eher knappen 5:3-Hinspielerfolg gegen den Nordmeister, gewann der Südligist auch das Rückspiel völlig verdient mit 5:2 im Stadion am Kanal und steht unter den letzten vier Mannschaften im Rennen um die deutsche Meisterschaft. Der 1. MSC Seelze hatte sich viel vorgenommen an diesem Sonntagnachmittag. „Der Wille zum Weiterkommen ist da“, meinte Vygandas Zilius vor der Partie. Aber nach Anpfiff war davon nicht mehr viel zu spüren. Zu verkrampft gingen die Niedersachsen vor den rund 150 Zuschauern zu Werk. „Das Team hat nicht als Team gespielt und jeder wollte irgendwie mit dem Kopf durch die Wand“, musste Seelzes Sprecher Phil Stolte nach der Partie zugeben. „Es war kein System zu erkennen. Durmersheim war heute mindestens eine Klasse besser als wir und ist absolut verdient weitergekommen.“ Zunächst fing es noch gut für die Hausherren an. Dovydas Zilius brachte Seelze nach sechs Minuten in Führung. Jonas Burger (13.) und Kevin Tritsch (16.) drehten dann aber die Partie. Im zweiten Viertel fielen keine Tore. Allerdings nahmen die Gäste die Partie mehr und mehr in die Hand. Im dritten Abschnitt wurde der Altmeister für die Überlegenheit belohnt. Gennadii Mitc (49.) und Tritsch (60.) erhöhten auf 4:1 für den MSC Comet. Im letzten Viertel versuchten die Hausherren noch einmal ins Spiel zurückzukommen. Allerdings gelang nicht mehr als das 2:4 durch Vygandas Zilius in der 69. Minute. Tritsch machte zwei Minuten vor Schlusspfiff mit seinem Tor zum 5:2 alles klar. Die Freude war auf Seiten des MSC Comet nach dem Schlusspfiff groß. „Wir haben von Anfang an sehr konzentriert gespielt und haben das Spiel zu jeder Zeit beherrscht. Eine solide Defensive war das Fundament unseres Erfolgs. Dieses Mal waren die Spielanteile klar auf unserer Seite. Offensiv konnten wir ebenfalls unsere Akzente setzen“, freute sich stellvertretend Timo Brunner.

 

 

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