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Motoball-Bundesliga: Goldenes Wochenende für den MSC Taifun Mörsch

In der Motoball-Bundesliga verlangte der MBC dem MSF Tornado in der Gruppe Nord im Kiersper Derby alles ab. Am Ende gab es am 10. Spieltag einen umkämpften Erfolg für den Favoriten MSF Tornado. Der 1. MSC Seelze gab sich beim klaren Sieg gegen Kobra Malchin keine Blöße. Nach dem klaren Sieg gegen Pattensen kletterte Jarmen auf Rang vier. Im Spitzenspiel der Gruppe Süd setzte sich der MSC Taifun Mörsch klar gegen den MSC Ubstadt-Weiher durch. Außerdem sicherte sich der Deutsche Meister gegen den französischen Meister MBC Neuvillios auch noch den Supercup. Der MSC Comet Durmersheim kletterte nach dem Sieg in Malsch auf Platz vier und der MSC Puma Kuppenheim besiegte Philippsburg klar.

Motoball-Bundesliga, Gruppe Nord

MBC Kierspe - MSF Tornado Kierspe
Über 400 Zuschauer sahen ein spannendes und umkämpftes Derby in Kierspe. Am Ende freuten sich die „Gäste“ vom MSF Tornado, die einen 8:4-Sieg feiern konnten. Im Vorfeld wurde noch über die Höhe eines Tornado-Sieges spekuliert, so visierten die Tornado-Verantwortlichen einen hohen zweistelligen Sieg an. „Wir haben aber gut dagegen gehalten“, freute sich die Katrin Grabs. Die zweite Vorsitzende des MBC Kierspe war mit der Leistung ihrer Mannschaft zufrieden. „Wir haben es Tornado sehr schwer gemacht und können mit dem Ergebnis sehr gut leben.“ Anders war die Gemütslage trotz des Sieges auf des Gegners Seite. „Wir sind insoweit nicht zufrieden, weil das Ergebnis nicht den Spielverlauf widerspiegelt. Wir waren in fast allen Belangen überlegen und haben die Vielzahl an Torchancen einfach nicht genutzt und so dem Gegner immer wieder die Chance gegeben zurück zu kommen“, so Tornado-Sportleiter Oliver Sinn. Die Tore für die Hausherren erzielten Simon Konopka, Patrick Kietzmann, Steven Blank und Steven Born. Für den MSF Tornado waren Louis Heller (4), Patrick Licht (2), Kevin Friedrich und Marcel Meier. Dank des Sieges festigte der MSF Tornado Kierspe den dritten Platz in der Motoball-Bundesliga Süd.

1. MSC Seelze - MSC Kobra Malchin
Die erwartete Niederlage setzte es für den MSC Kobra Malchin beim Spitzenreiter 1. MSC Seelze. Mit 16:2 gewannen die Niedersachsen und festigten – auch durch die gleichzeitige Niederlage von Pattensen – den ersten Platz in der Nordliga. Schon nach 20 Minuten führte Seelze durch Tore von Dovydas Zilius (9., 10.) und Stefan Schwarz (14., 15.) mit 4:0. Bis zur Halbzeit erhöhten die Gastgeber auch 8:0. Die Tore erzielten Leon Bobbert (23.) und Dovydas Zilius (26., 27., 32.). Nach der Halbzeit konnte Hannes Schulz in der 44. Minute den ersten Malchiner Treffer markieren. Dovydas Zilius konnte in der 44. und 50. Minute auf 11:1. Im letzten Viertel fielen zur Freude der rund 250 Zuschauer noch weitere Treffer. In der 61. Minute war es Vygandas Zilius, der auf 12:1 erhöhte. Robin Wenzlaff konnte in der 70. Minute den zweiten Treffer für die Kobras markieren. Mario Zimmermann (73.) und Bobbert mit einem Hattrick (75., 76., 78.) machten den Sack dann zu. Am Ende stand ein verdienter 16:2-Erfolg für Seelze. „Das Spiel war gut, um zu rotieren und jedem Einsatzzeit zu geben. Schön war es, dass jeder diese Chance nutzte und selbst unsere Spielerin Mareike Hemmer gute Chancen erspielte und nur knapp scheiterte. Malchin hat sich trotz allem teuer verkauft“, freute sich Seelzes Sprecher Phil Stolte nach der Partie.

MSC Jarmen - MSC Pattensen
Der große Sieger des Spieltags ist der MSC Jarmen. Das Team aus Mecklenburg-Vorpommern gewann überraschend klar mit 6:3 gegen den MSC Pattensen und kletterte dadurch auf den vierten Rang, der am Ende der Saison zur Teilnahme an den Play-Offs berechtigt. „Das war eine ganz starke Leistung von uns. Die Freude ist natürlich entsprechend groß“, so Jarmens Sportleiter Roland Kick. Bereits im ersten Viertel konnte Jarmen mit 2:0 in Führung gehen. Das erste Tor erzielte Miguel Gomez per Kopf und das zweite Max Tews. Im dritten Viertel verkürzte Pattensen auf 2:1 durch Tobias Hahnenberg. Im dritten Abschnitt konnten die Gastgeber die Führung auf 5:2 ausbauen Robert Vaegler erzielte zwei Treffer und Max Tews war einmal erfolgreich. Für Pattensen erzielte wiederum Hahnenberg ein Tor. Im vierten Viertel ließ sich Jarmen nicht mehr aus der Ruhe bringen. Nach dem 5:3 durch Hahnenberg und vertieb Tews alle Zweifel und erzielte den vielumjubelten 6:3-Endstand.


Motoball-Bundesliga, Gruppe Süd

MSC Taifun Mörsch - MSC Ubstadt-Weiher
Die rund 300 Zuschauer im Erwin-Schöffel-Stadion sahen ein zunächst ausgeglichenes Spitzenspiel zwischen dem MSC Taifun Mörsch und dem MSC Ubstadt-Weiher. Den besseren Start erwischten die Gäste. Lucca Böser brachte die Spargelstädter nach acht Minuten in Führung. Diese glich Patrick Palach in der 13. Minute zwar aus, Böser konnte kurz vor Viertelende in der 19. Minute die erneute Führung für die Gäste erzielen. Im zweiten Viertel passierte dann das, was Ubstadt-Weihers Sportleiter Uwe Maurer nach der Partie vor allem an der Leistung seiner Mannschaft kritisierte: „Ausschlaggebend für die Niederlage war, dass wir im Moment immer in einem Viertel zu viele Gegentore bekommen. Vielleicht meint der ein oder andere Spieler, dass die Partie nur 60 statt 80 Minuten dauert. Ärgerlich ist, dass wir immer dem Gegner ebenbürtig sind, aber die Gegentore gegen starke Gegner nicht aufholen können.“ Denn zur Halbzeit stand es nach Toren von Palach (21., 26., 36., 40.) und Manuel Fitterer (38.) 6:2 für die Hausherren. Das dritte Viertel blieb torlos. Die Entscheidung fiel dann im letzten Abschnitt. Kevin Fröhlich verkürzte in der 63. Minute auf 6:3. Justin Tichatschek baute die Führung drei Minuten später durch einen sehenswerten Konter auf 7:3. Robin Faisz erhöhte in der 75. Minute auf 8:3 für den Deutschen Meister. Eine Minute vor Spielende krönte der starke Palach seine Leistung mit dem Treffer zum 9:4. Kevin Gerber sorgte mit dem Schlusspfiff für den 9:4-Endstand. „Es war ein absolut verdienter Erfolg, dank einer überragenden Abwehrleistung und einer effektiven Chancenverwertung“, freute sich der sechsfache Torschütze nach der Partie. Grund zur Freude gab es für den MSC Taifun Mörsch dann gleich auch noch am Samstagabend. Ebenfalls vor 300 Zuschauern holte sich der Deutsche Meister nach einem 7:2-Erfolg gegen den französischen Meister MBC Neuvillios den erstmals ausgetragenen Supercup. Nach dem Unentschieden im Hinspiel zeigte der MSC Taifun eine starke Leistung und setzte sich auch in der Höhe verdient durch. Die Tore für Mörsch erzielten Manuel Fitterer (2., 26., 32., 69.), Justin Tichatschek (19., 58.) und Patrick Palach (54.). Für die Franzosen war zwei Mal Louis Magnin (69., 80.) erfolgreich.

MSC Malsch - MSC Comet Durmersheim
Der MSC Comet Durmersheim konnte einen klaren Sieg beim MSC Malsch feiern. Vor den 70 Zuschauern setzte sich der Altmeister verdient mit 10:1 durch und eroberte dadurch den vierten Tabellenplatz in der Motoball-Bundesliga Süd. Jonas Burger, Kevin Tritsch und Michael Jockers brachten die Gäste im ersten Abschnitt mit 3:0 in Führung. Diese bauten Tritsch und Burger bis zur Halbzeit auf 5:0 aus. Der MSC Malsch hielt aber gut mit, kämpfte aber vor allem mit Maschinenausfällen. Im dritten Viertel erhöhten die Gäste zwar auf 9:0. Allerdings verpasste Malsch aufgrund einiger Latten- und Pfostentreffer und einem verschossenen Elfmeter, das Ergebnis freundlicher zu gestalten. Im letzten Viertel erhöhte zunächst Tritsch auf 10:0. Die Malscher Mühen wurden aber mit dem Ehrentreffer von Alexander Kleinbichler zum 1:10-Endstand belohnt.

MSC Puma Kuppenheim - MSC Philippsburg
Der MSC Puma Kuppenheim feierte einen klaren 16:4-Sieg gegen den MSC Philippsburg. Trotz der hohen Niederlage hielt der MSC Philippsburg vor den rund 200 Zuschauern gut mit und zeigte eine gute Leistung. Der MSC Puma Kuppenheim präsentiert sich aber seit Wochen in einer Top-Form, so dass es derzeit schwierig ist, dem Tabellenführer zu trotzen. Trotzdem erwischten die Gäste den besseren Start und gingen nach einer Minute durch Jan Zoll in Führung. Jannis Schmitt (3.), Max Schmitt (8.) und Benjamin Walz (13.) drehten dann aber die Partie zugunsten des MSC Puma Kuppenheim. Bis zur Halbzeit machten die Pumas dann schon alles klar. Benjamin Walz (24., 38., 40.), Max Schmitt (25.) und Jannis Schmitt (27., 34.) bauten die Führung auf 9:1 aus. Zu Beginn des dritten Viertels wurde dann auch wieder der Einsatz der Gäste belohnt. Daniel Kranefeld (44.) und Jan Zoll (47.) verkürzten auf 9:3. Der Puma-Express lief aber weiter auf Hochtouren. Walz (53.), Ali Topkaya (57.) und Max Schmitt (60.) bauten den Vorsprung auf 12:3 aus. Im letzten Viertel waren es Jannis Schmitt (68.), Walz (76.), Max Schmitt (78.) und Nico Benz (80.) per Elfmeter, die für die weiteren Kuppenheimer Tore sorgten. Jan Zoll gelang zwischenzeitlich in der 77. Minute noch der vierte Philippsburger Treffer. Am Ende stand aber einer verdienter 16:4-Erfolg für den Spitzenreiter der Südliga.

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