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Motoball-Bundesliga: Umkämpfte Partien im Halbfinale

Der MSC Taifun Mörsch und der MSC Ubstadt-Weiher lieferten sich einen harten Kampf im Halbfinalhinspiel der Motoball-Bundesliga. Auch bei MSC Comet Durmersheim gegen MSC Puma Kuppenheim gab es eine umkämpfte Partie mit einem überraschendem Ende.

MSC Taifun Mörsch – MSC Ubstadt-Weiher 9:6
Ein packendes Halbfinale sahen die Zuschauer am Samstagabend im Erwin-Schöffel-Stadion. Lang ging es zwischen dem MSC Taifun Mörsch und dem MSC Ubstadt-Weiher hin und her – am Ende setzten sich die Hausherren mit 9:6 durch. Damit verschafften sie sich eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Samstag. Dabei führte meist der MSC Ubstadt-Weiher, doch der MSC Taifun drehte im letzten Viertel die Begegnung. Dementsprechend enttäuscht war Ubstadt-Weihers Sportleiter Uwe Maurer nach der Partie: „Das war eine unnötige Niederlage. Im letzten Viertel haben wir uns selbst geschlagen.“. Dabei fing es für Ubstadt-Weiher gut an. Dennis Rings Führung aus der 10. Minute wurde erst in der 34. Minute durch Manuel Fitterer ausgeglichen. Kevin Geber brachte die Gäste eine Minute später erneut in Führung. Allerdings konnte Patrick Palach in der 37. Minute erneut ausgleichen. Der MSC Ubstadt-Weiher war aber in dieser Phase das Quäntchen stärker und ging durch Gerber im Gegenzug erneut in Führung. So stand es zur Halbzeit 4:3 für die Gäste. Nach der Halbzeit erwischten die Gastgeber zunächst den besseren Start. Justin Tichatschek erzielte in der 43. Minute den Ausgleicht un Palach brachte den MSC Taifun drei Minuten später erstmals in Führung. Doch Ring (48.) und Lucca Böser (59.) drehten die Partie erneut. Im letzten Viertel setzte der MSC Taifun Mörsch alles auf eine Karte und wurde dafür belohnt. Palach erzielte vier Treffer (67., 71., 77., 79.) zum 9:6 und sorgte damit für großen Jubel unter den Taifun-Fans. „Man hat bei uns den absoluten Willen zum Sieg gespürt. Bei uns stimmt der Zusammenhalt in der Mannschaft, da hat jeder für jeden gekämpft“, so Patrick Palach nach der Partie. Beim MSC Ubstadt-Weiher war erst einmal Wunden lecken angesagt. Trotzdem schaut Maurer optimistisch nach vorne: „Wir werden am kommenden Samstag alles geben, um doch noch den Sprung ins Finale zu schaffen. Im Motoball ist alles möglich.“

MSC Comet Durmersheim - MSC Puma Kuppenheim 5:4
Am Sonntagnachmittag brauste nach dem Schlusspfiff großer Jubel im Oberwald-Stadion auf. Der MSC Comet Durmersheim rang nach 80 intensiven Minuten den MSC Puma Kuppenheim mit 5:4 nieder und sorgte so für eine kleine Überraschung. Die Zuschauer sahen von Beginn an ein Duell auf Augenhöhe. Nach dem ersten Viertel stand es 2:2. Norman Brunner und Gennadii Mitc waren für den Altmeister erfolgreich. Max Schmitt traf für den MSC Puma zwei Mal. Schmitt erzielte auch im zweiten Viertel das einzige Tor. So ging der MSC Puma mit einer 3:2-Führung in die zweite Hälfte. Jonas Burger konnte dann im dritten Viertel für den MSC Comet Durmersheim ausgleichen. Die Entscheidung fiel dann im umkämpften letzten Abschnitt. Benjamin Walz brachte zunächst die Gäste in Führung. Doch der MSC Comet bewies Moral und Siegeswillen. Burger und Michael Jockers drehten noch einmal die Partie und sicherten dem Comet den Sieg. „Wir sind natürlich glücklich über den Sieg. Wir sind hochkonzentriert in die Partie gegangen und das hat sich am Ende ausgezahlt“, so Norman Brunner vom MSC Comet.

ERGBNISSE
Play-Offs, Halbfinal-Hinspiele

Taifun - Ubstadt-Weiher 9:6
Comet - Puma 5:4

Weitere Informationen
www.motoball-bundesliga.de

 

 

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