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SimRacing nimmt Fahrt auf

Die Strukturen im SimRacing nehmen konkrete Formen an. Mit dem bereits veröffentlichten Rundstreckenreglement ist der Grundstein für die erste SimRacing-Saison unter dem Dach des DMSB gelegt.

Der DMSB bringt weiterhin seine Kompetenzen in die Weiterentwicklung des virtuellen Motorsports ein. Seit die AG SimRacing vor elf Monaten ins Leben gerufen wurde, hat sich in der neuen Motorsport-Disziplin viel getan. Mit Hochdruck arbeitet die Arbeitsgruppe am Aufbau von Strukturen im organisierten Sport. Unterstützung erhalten die ehrenamtlichen AG-Mitglieder um Jan Seyffarth von den hauptamtlichen Mitarbeitern der DMSB-Geschäftsstelle. Dort koordiniert Kevin Meinhardt im Rahmen seines Dualen Studiums seit dem 1. September den Bereich SimRacing.

Mit der Veröffentlichung des DMSB-Rundstreckenreglements für SimRacing 2020 wurden jetzt die Rahmenbedingungen für die erste SimRacing-Saison unter dem Dach des DMSB gelegt. Dort ist von den technischen und organisatorischen Voraussetzungen der Simulation über die Verhaltensregeln auf der Rennstrecke bis hin zur Rennkommission alles festgehalten, um faire Wettkämpfe sicherzustellen. Dabei orientiert sich das neue Regelwerk eng am realen Motorsport, um die SimRacing-Wettbewerbe so realitätsnah wie möglich abzubilden.

Einheitliche Voraussetzungen für SimRacing-Piloten
Mit der Einführung eines E-Learning-Kurses schafft der DMSB zum neuen Lizenzjahr gleiche Voraussetzungen für alle SimRacing-Piloten. Im Online-Kurs werden die Grundlagen für das Wettkämpfen auf den virtuellen Rennstrecken vermittelt. Dadurch wird eine einheitliche Wissensbasis für alle Fahrer geschaffen und faire Wettbewerbe ermöglicht. Nach der erfolgreichen Absolvierung des E-Learning-Kurses können sich die Piloten bei vom DMSB genehmigten und anerkannten SimRacing-Meisterschaften einschreiben. Darüber hinaus kann eine optionale SimRacing-Lizenz gelöst werden.

Zusammenarbeit auf nationaler und internationaler Ebene
Im Zusammenhang mit dem Aufbau von Wettkampfstrukturen beschäftigt sich die Arbeitsgruppe mit vielen weiteren Themenfeldern rund um die neue Motorsport-Disziplin. So entsteht beispielsweise in Zusammenarbeit mit der deutschen motor sport jugend – dmsj ein Konzept zur Suchtprävention.

Auch auf sportpolitischer Ebene ist die Expertise der AG-Mitglieder gefragt: Marc Hennerici und Johannes Schirdewahn gestalten in verschiedenen Fachgruppen die nationalen Strukturen im eSport-Bereich im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) mit. International bringt sich der DMSB ebenfalls im SimRacing ein: Mit Mikail Hizal wird der Weltranglistenführende des „GT Sport Nations Cup“ Deutschland bei den ersten FIA Motorsport Games (31. Oktober – 3. November) in Vallelunga (ITA) vertreten.

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