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/ Slalom

Slalom: Dennis Zeug Doppelgesamtsieger

Das erfahrene Rennleiterduo Markus Terhar und Carsten Dünisch vom AC Ebern hatten ein ausgiebiges Hygienekonzept ausgearbeitet, dessen „Herzstück“ die Zweiteilung der Teilnehmer war. Samstags ging die Gruppe G mit 52 genannten Teilnehmern vormittags (Schesslitz) und nachmittags (Ebern) auf den Parcours, Sonntags dann die Gruppen F und H mit zusammen 63 Akteuren in derselben Reihenfolge. Wie immer ein Trainingslauf und drei Rennläufe über je 1600 Meter auf der Topasphaltierten Berg- und Talpiste des Fahrsicherheitszentrums Schlüsselfeld des ADAC Nordbayern. Die Teilnehmerplätze deutlich überbucht trotz des gleichzeitig stattfindenden Brilon-Wochenendes.

Einer der legendären C Kadetten war mal wieder schneller, Dennis Zeug vom ADAC Südbaden zirkelt sein Böhm-befeuertes 16V-Coupe in 3.42.38 Minuten durch die drei Rennläufe, das Sahnehäubchen war Stint zwei in sensationellen 1.13.75 Minuten - Tagesbestzeit. Im Ziel hatte der Schwarzwälder Fahrer vom MSRT Freiamt 86 Hundertstel Sekunden Vorsprung auf Rainer Schönborn. Klassen-, Gruppen-, und Gesamtsieg für Dennis Zeug, famose fahrerische Vorstellung, an das Ergebnis eine Woche zuvor beim MSC Ahrweiler direkt angeknüpft.

Jürgen Plumm sicherte sich einen Doppelsieg in der Gruppe F. Am Sonntagvormittag lag zunächst Eugen Weber mit seinem Honda S 2000 mit tollen Fahrzeiten vorne, doch die drei Strafsekunden kosten Weber den Gruppensieg. Den holt sich der F-Überliterfahrer Jürgen Plumm mit drei fast identischen 1.16er Zeiten in seinem neuen Slalomgefährt, einem Mitsubishi Lancer EVO 9 – das EX-Kevin Böhnlein-Gefährt. Den Umstieg vom Hyundai-Fronttriebler zum Turbo-Allradler hat „Plummi“ schon bestens verinnerlicht. Am Nachmittag war er zwar langsamer unterwegs, aber immer noch schnell genug für den Gruppen-, und F-Überliter-Klassensieg. Erneut Platz zwei hinter dem Allradler für Rainer Krug, der - zusammen mit seiner Frau Lilo - zum Ende der Saison den/die Helme an den berühmten Nagel hängen will/wollen, beide Krug-BMW’s aus der Gruppe F stehen zum Verkauf.

In der Gruppe G führte nix an Rudolf Brandl vorbei. Am Samstagvormitag konnte er in seinem Porsche Cayman GT4 3800ccm-Sechszylinder Boxermittelmotor mit Heckantrieb mit drei 1.16er Zeiten nicht nur überlegen in 3.49.65 Minuten die Klasse, sondern auch in der Gruppe G gewinnen. Im Gesamtergebnis tauchte Brandl mit seinem Porsche dann auf dem sensationellen vierten Gesamtrang auf! Auch am Nachmittag gab es an der Spitze der G1 sowie der Gruppe G nichts Neues: Brandl trieb den Porsche noch schneller als am Vormittag durch den Pylonenparcours, zwei geniale 1.15er Zeiten sorgen für Szenenapplaus, Endzeit sagenhafte 3.46.50 Minuten und ein achter Gesamtrang!

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