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Slalom-DM: In Groß Dölln wurden die Weichen im Titelkampf gestellt

Rund 90 Teilnehmer starteten beim „Dölln 5000-Wochenende“ und absolvierten die Läufe zehn und elf zur Deutschen Slalom-Meisterschaft im Driving Center Groß Dölln. Beim vorletzten Rennwochenende der Saison wurden die Weichen im Titelkampf gestellt.

In Groß Dölln standen am Samstag nur Fahrer aus der Division VI auf dem Gesamtsiegerpodest. Der amtierende Deutsche Slalom-Meister Hans-Martin Gass konnte sein Ergebnis aus dem Vorjahr noch toppen: Er errang diesmal bereits am Samstag beim Slalom des PSV Berlin den Tages-Gesamtsieg vor den beiden einheimischen Piloten Felix Budzisch und Martin Skrzipietz.

Der Kampf um den Sieg in der Division I entwickelte sich zu einem Familienduell im Hause Bläsius – mit dem besseren Ende für Vater Manfred vor Tochter Michelle. Daniel Streitberg musste am ersten Tag mit dem ADAC-NSA-G4-MX5 gegen die BMW der Klasse G3 antreten und errang dort einen zweiten Platz. Dank eines Pylonenfehlers von Jens Völker betrug der Rückstand gerade mal 0,05 Sekunden. So bleibt Völker auf dem BMW 318is weiter ungeschlagen in der Klasse, auch wenn sich in der Divisionswertung ein BMW M3 CSL, eine Corvette C7 und ein Porsche 911 vor ihm platzierten.

In der Division III war der Sieg eine klare Sache für Mike Röder. Kai Sorgenfrei kam nicht an seine Zeiten heran und Tim Sorgenfrei bereitete sich zuhause intensiv auf die Meisterprüfung vor.
In der Division IV gab es sehr knappe Klassenergebnisse: Eugen Weber rutschte durch einen Pylonenfehler auf Platz zwei hinter Ralph Orth, Dritter wurde Jan Hoffmann. Tabellenführer Thomas Weber gewann zwar mit 0,84 Sekunden vor Rainer Krug die Klasse F11, verpasste jedoch mit seinem Lancer Evo 8 um lediglich 0,4 Sekunden den Divisionssieg gegen Ralph Orth. Der direkte Meisterschaftskonkurrent Tony Tute ließ nichts anbrennen und gewann die Division V vor Jan Walther und Rückkehrer Christian Müller, für den die heimischen Dölln 5000 zum Rollout seines Peugeot 205 GTI wurden.

Auch der in den Klassen H14 und H15 setzten sich die in der Tabelle bestplatzierten Fahrer durch: Reinhard Nuber avancierte mit seinem sechsten Klassensieg, dem am Sonntag ein siebter folgen sollte, zu einem sehr ernsthaften Anwärter auf einen Podestplatz in der DSM-Endwertung.
In der Klasse G5 db es am zweiten Tag größere Zeitabstände. Wieder siegte Manfred vor Michelle Bläsius und Niels Jannek. In der Division I mussten sie sich allerdings hinter Henrik Stoldt und Daniel Streitberg aus der Klasse G4 einreihen. Die Klasse G3 gewann Jens Völker, der zudem noch 0,4 Divisionszusatzpunkte in der Division II ergattern konnte. Die Division III sah mit NAS-Cup-Koordinator Hartmut Grebe einen neuen Klassensieger. Er siegte vor Seriensieger Steve-Nicola Zocher. In der Divisionswertung aber hatte wie bereits am Vortag Röder die Nase vor Kai Sorgenfrei und Ingo Gutmann. Mit der Division III startete in einer Startgruppe auch die Division V um Tony Tute und brachte für Tute den Divisionssieg vor Christian Redomski und Thomas Walther.
Einen herben Dämpfer musste Thomas Weber in der Division IV verdauen. Rainer Krug nahm ihm den Klassensieg ab und in der Division wurde Weber gar nur Fünfter hinter dem F10-Trio Eugen Weber, Andreas Eberhardt und Ralph Orth. Das bedeutete den Verlust der Tabellenführung im drittletzten Lauf der Saison und es wird für ihn sehr schwer, bei den finalen Läufen in Bitburg den Rückstand auf Tony Tute aufzuholen.   

Reinhard Nuber konnte sich in der H14 vor Eric Staubach und Ralph Noelle behaupten. Hans-Martin Gass holte sich auch den zweiten Tagessieg in Dölln – dieses Mal vor Martin Skrzipietz und André Jeuschede.

 

ERGEBNISSE
185. PSV/AvD Rennslalom "Goldener Bär von Berlin"

31. MSC-Rennslalom des MSC Groß Dölln e.V. im ADAC


PUNKTE
Tabelle Deutsche Slalom-Meisterschaft

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