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Foto: Michael Eder

/ Bahnsport

Speedway-Bundesliga: Landshut gewinnt das erste Finale gegen Wittstock

Die AC Landshut Devils haben das erste Finale zur Deutschen Speedway-Meisterschaft gegen die Wittstock Wölfe zu Hause mit 46:34 gewonnen und gehen mit solidem 12-Punkte-Polster in das entscheidende Rückrennen am Mittwoch, 3. Oktober, in Wittstock.

Die Devils legten mit einem 4:2 von Leon Madsen und Valentin Grobauer gegen Michael Härtel und Rafal Okoniewski vor. Der Däne fuhr mit großem Vorsprung und ungefährdet vorneweg. Es folgte ein 3:3 für Martin Smolinski / Stephan Katt gegen Hansen / Mauer, wobei Katt seinen Punkt eisern gegen Steven Mauer verteidigte. Mit dem nachfolgenden 2:4 aus Sicht der Gastgeber von Mark Riss gegen Kevin Wölbert und Mirko Wolter – Richard Geyer war nach einem Sturz, der auch Teamkollege Riss mitgerissen hatte, vom Rerun ausgeschlossen worden – kamen die Gäste auf ein Unentschieden heran, bevor die Devils ihren Vorsprung ausbauten. Zwar gelang den Wölfen der ein oder andere Konter – so egalisierten sie das 5:1 der Devils in Heat 5 mit einem analogen Ergebnis in Heat 6 – die bayerischen Teufel gaben die Führung jedoch nicht mehr aus der Hand.

Der kurioseste Lauf war Heat 10, das Aufeinandertreffen der C-Fahrer: Steven Mauer konnte aufgrund seines Sturzes am Ende von Heat 7 nicht mehr antreten. Stephan Katt fuhr vorneweg, Mirko Wolter und Richard Geyer stürzten. Geyer wurde ausgeschlossen, Mirko Wolter konnte wegen einer Verletzung nicht mehr starten.

Die Folge: Katt musste den Rerun alleine bestreiten, um die drei Punkte sicher heimzubringen. Doch diese drei Punkte waren es auch, die den Devils schließlich erlaubten, sich endgültig von den Wölfen abzusetzen. Diese konnten zwar im darauffolgenden Heat durch den Einsatz von Rafal Okonewski als Taktische Reserve nochmals verkürzen, doch zwei aufeinanderfolgende 5:1 der Gastgeber machten die Sache letztlich klar. Heat 13 bot nochmals Spannung: Michael Härtel musste nach einem Frühstart zum Rerun 15 m hinter der Startlinie antreten und Mark Riss ließ sich, auf Position zwei liegend, zweimal in den Kurven zu weit nach außen tragen, was dem hinter ihm lauernden Mads Hansen beinahe die Tür geöffnet hätte.

Die Devils haben den Wölfen also im ersten Showdown durch eine ausgeglichene Teamleistung die Krallen erst mal gestutzt. Nun heißt es, das Punktepolster am Mittwoch in Wittstock zu verteidigen, um die 19. Meisterschaft einzufahren.


ERGEBNIS
AC Landshut Devils - MSC Wölfe Wittstock 46:34

AC Landshut Devils

1 Leon Madsen 14
2 Martin Smolinski 13
3 Valentin Grobauer 5
4 Mark Riss 9
5 Stephan Katt 5
5 Richard Geyer 0

MSC Wölfe Wittstock
11 Rafal Okoniewski 7
12 Mads Hansen 8
13 Michael Härtel 5
14 Kevin Wölbert 13
15 Steven Mauer 0
16 Mirko Wolter 1


Weitere Informationen
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