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/ Bahnsport

Trésarrieu gewinnt Langbahn-GP in Herxheim, Smolinski ist WM-Leader

Die fünf besten Langbahn-WM-Piloten des Vorjahres machten zum Auftakt der WM-Saison 2019 in Herxheim den Sieg wieder unter sich aus. Vor 12.500 Zuschauern im Waldstadion schnappte sich der Franzose Mathieu Trésarrieu den Final- und damit auch Grand-Prix-Sieg. Weltmeister Martin Smolinski hingegen übernimmt mit 24 Punkten die WM-Führung.

Dass der letztjährige WM-Dritte im Finale die bessere Linie wählte, musste Martin Smolinski neidlos anerkennen. „Ich habe die falsche Linie gewählt“, erklärte der 34-jährige Bayer. In der zweiten Kurve der ersten Runde musste er dem Kontrahenten die Führung überlassen: „Mathieu hat das clever, ehrlich und sportlich sauber gemacht.“ In der Folge baute Trésarrieu seinen Vorsprung auch aus und war für Smolinski nicht mehr zu holen. Ihm aber blieben ein zweiter Platz im Endlauf und - noch viel wichtiger: 24 Gesamtpunkte. Damit führt er in der Weltmeisterschaft, in der alle eingefahrenen Punkte gewertet werden, mit drei Zählern vor GP-Sieger Mathieu Trésarrieu und dem GP- und WM-Dritten Dimitri Bergé.

Smolinski hatte in Lauf eins Punkte gegen Bernd Diener (Gengenbach) und Theo Pijper (Niederlande) und im dritten Durchgang gegen Romano Hummel (Niederlande) abgegeben. Das Halbfinale war für ihn dann wieder eine klare Sache. Der innere Startplatz war in Herxheim schon fast so etwas wie das sichere Ticket zum Erfolg. Bis, ja bis dann eben Trésarrieu im Endlauf seine Linie fand.

Was die weiteren DMSB-Piloten betrifft ließen zu Rennbeginn vor allem Bernd Diener und Jörg Tebbe mit Laufsiegen aufhorchen. In der Folge musste Diener dann aber auch drei vierte Ränge verschmerzen. Tebbe hatte einen vierten und fünften Platz zu verzeichnen. Dennoch: Beide zogen in die Semifinals der zehn Punktbesten ein. Dort war dann aber Endstation. Auch Lukas Fienhage glückte dieses Kunststück. Der 19-jährige Youngster und WM-Neuling wäre möglicherweise auch noch weiter gekommen, hätte er nicht in den Vorläufen einen Ausfall kompensieren müssen. Hinter Tebbe auf Rang sieben schaffte Fienhage punktgleich den achten Platz und lag damit unmittelbar vor Bernd Diener. Nicht mit sich zufrieden erklärte sich Max Dilger auf Platz zwölf mit acht WM-Zählern: „Es ging nicht vorwärts. Die Starts waren gut. Bis zur ersten Kurve. Dann war’s zum Vergessen.“

ERGEBNIS
FIM Long Track World Championship, Finale 1, Herxheim (GER)


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