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Trial of Nations: Podium für Deutschland

Nachdem die Trial-WM 2018 entschieden ist, wartete die ganze Szene auf das eine Event, dass die Saison traditionell abschließt: Das Trial der Nationen. Diesmal führte es die Teams nach Tschechien nahe der Deutschen Grenze. Für Deutschland haben sich durch ihre guten Ergebnisse die Dauerstarterinnen Ina Wilde und Theresa Bäuml, sowie die in diesem Jahr neu hinzugestoßene Vivian Wachs qualifiziert. Das Team der Herren sollte aus Franzi Kadlec, Max Faude und Sascha Neumann bestehen und in der höchsten Spur an den Start gehen. Doch bereits beim Training vor Ort stürzte Max schwer und verletzte sich am Knie, sodass ein Start für ihn unmöglich war. Einmal mehr bewies sich der Teamgeist der Deutschen Trialer und Jan Peters, der ebenfalls vor Ort war, sprang kurzfristig ein und ging mit Faudes Motorrad an den Start.

Am Samstag (22. September) wurde es dann zum ersten Mal ernst: Jedes Team ging mit je zwei Fahrern in die Qualifikation. Die deutsche Equipe konnte sich (neben den heimischen Tschechen) dabei über den größten Fan-Zuspruch freuen, und wurde von den Fans regelrecht durch die anspruchsvolle Sektion nahe des Fahrerlagers hindurchgejubelt. Die beiden Damen Theresa Bäuml und Vivian Wachs (sie fuhr ihre erste Qualifikation überhaupt) stellten sich der Herausforderung und landeten nach zwei fehlerfreien Durchfahrten auf Platz drei. Auch  Franzi Kadlec und Sascha Neumann lieferten bei den Herren eine schnelle Performance und landeten knapp hinter der starken Konkurrenz auf Platz sieben.

Der Grundstein für den eigentlichen Wettkampf am Sonntag (23. September 2018) war also gelegt und zum ersten Mal fuhren alle Teams, das heißt Männer und Frauen, am gleichen Tag. Dass dies zu enormen Zeitproblemen führt war abzusehen. Dazu kamen andauernder Regen und anspruchsvolle Natursektionen, doch das Team Deutschland kämpfte um jeden Punkt und wurde am Ende dafür belohnt. Gemeinsam mit den Mindern Benny Frauen und Felix Gesterling, sowie Ingo Brügge, Lisa Marie Eck und Petra Hartauer landeten die deutschen Damen auf Platz drei. Die Damen waren zurück auf dem Podium.

Die Herren hatten eine schwere Schlacht zu schlagen und ihre Spur war teilweise sogar schwerer als ein WM-Lauf in der Königsklasse. Dennoch schlugen sie sich wacker, lieferten etliche ausgezeichnete Aktionen und brachten die vielen deutschen Zuschauer regelmäßig zum Jubeln. Am Ende reichte es knapp nur für Platz sieben, doch auch für drei glückliche Gesichter, die mit den Wasserträgern Sven Schaefer und Jan Junklewitz aus den Sektionen zurückkehrten.

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