Eisspeedway-DM: Stefan Pletschacher holt Meistertitel

Zum ersten Mal nach 2011 trug die deutsche Eisspeedway-Elite in Berlin wieder eine  Deutsche Meisterschaft aus. Stefan Pletschacher gewann in der Hauptstadt den Titel vor Max Niedermaier und Markus Jell. Die neu gegründete Eisspeedway Union Berlin empfahl sich mit einer perfekt organisierten Veranstaltung auch für internationale Prädikate.

Dass es einen neuen Champion geben wird, stand schon vor der Deutschen Meisterschaft fest: Der amtierende Titelträger, Günther Bauer, hatte sich eine Woche zuvor beim Eisspeedway-Grand-Prix verletzt und konnte daher im Horst-Dohm-Eisstadion nicht antreten. Sein Aus bot der Konkurrenz die Möglichkeit, sich zu beweisen. Sie wusste ihre Chance zu nutzen und bot dem Publikum packenden Motorsport. Komplettiert wurde das Starterfeld durch vier Starter aus der Schweiz, Finnland und Österreich, deren Resultate nicht für die DM-Wertung berücksichtigt wurden. Das A-Finale und damit die Entscheidung um den Titel erreichten allerdings ohnehin vier DMSB-Piloten.

Stefan Pletschacher, Max Niedermaier, Hans Weber und Markus Jell standen beim großen Showdown am Band. Nach dem Start hatte Niedermaier kurz die Nase vorn, doch Pletschacher blieb Sieger des Duells. Wie schon in den Läufen davor hatte Hans Weber Probleme mit dem Start, zog dann aber schnell an Jell und Niedermaier vorbei. Ende der zweiten Runde wollte der 29-Jährige zu viel. Sein Angriff auf der Außenbahn auf Pletschacher endete in den Strohballen und mit einer Disqualifikation. Im Wiederholungslauf kam wiederum Niedermaier besser vom Start weg. Pletschacher zog jedoch noch in der ersten Runde innen vorbei, konnte in der Folge Niedermaiers Attacken erfolgreich abwehren und holte sich die nationale Krone.


Eisspeedway-DM
Endstand
1. Stefan Pletschacher
2. Max Niedermaier
3. Markus Jell
4. Hans Weber
5. Franz Mayerbüchler
6. Thomas Wiest
7. Jens Budden

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