Patrik Zajelsnik siegt mit Streckenrekord in der Berg-DM

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Zajelsniks Erzrivale Uwe Lang, bereits sechs Mal Gesamtsieger bei seinem Heimrennen, probierte erstmals den Osella PA 30 V8 von Streckenrekordhalter Alexander Hin, der zeitgleich in Polen um EM-Zähler fuhr. Der vierfache Berg-Champion konnte im ersten Rennlauf mit einem Zwei.Sekunden-Abstand auf Zajelsnik das Rennen offen halten. Danach, in zweiten Lauf, rollte der Schweinfurter aus noch ungeklärter Ursache kurz nach dem Start aus. Nur Sekunden später ließ der Breisgauer mit einem neuen Streckenrekord aufhorchen. Im letzten Lauf lief Langs Osella wieder und eine persönliche Bestzeit an diesem Berg tröstet ihn über den Ausfall hinweg. Zajelsnik steigerte sich erneut und trieb seinen Norma M20 FC V8 in der neuen Rekordzeit von 1.37,294 min nach oben.

Homburg-Sieger Stefan Armbruster, der auch in der Rhön Neuland vorfand, folgte nach Langs Aus solide, aber mit großem Rückstand auf Gesamtrang zwei. Er rangierte damit ebenfalls deutlich vor dem Hauenstein-Gesamtsieger von 2018, Mathieu Wolpert (Dallara F303). Der konnte seinerseits die hart umkämpfte  Zwei-Liter Formelklasse vor Georg Lang im Formel Renault Evo gewinnen. Der Sohn von Uwe Lang wird am folgenden Wochenende erstmals den Osella FA 30 V8 in der Königsklasse beim FIA-Bergrennen in Osnabrück pilotieren können, da Eigner Alexander Hin auf internationalem Terrain seinen Osella FA 30 V8 pilotiert.

In der Tourenwagen-Wertung gelang dem Salzburger Bernhard Permitinger ein glänzender „Berg-Einstand“ mit dem BMW Z4 GT3. Mit Hilfe des zweifachen Berg-Europameisters und BMW-Ingenieur Jörg Weidinger konnte der mächtige Bayern-GT3 perfekt auf den Berg angepasste werden. Das Nachsehen hatten der Schweizer Martin Bürki im BMW M3 GT3 und KW-Berg-Cup-Tagessieger Erwin Buck im VW Spiess-Scirocco 16V. In der Deutschen Bergmeisterschaft blieben die Abstände und Zwischenplatzierungen an der Spitze unverändert, da der Führende Robert Maslonka (VW Polo G60) und der Drittplatzierte Michael Bodenmüller (Opel Kadett C 16V) nicht das Ziel in Hausen sahen und der Zweite, Alexander Hin, ja in der EBM im Einsatz war. Im DMSB-Berg-Cup der Rennsportfahrzeuge übernahm Georg Lang mit seinem Formel Renault Evo die Tabellenführung. Im Pendant der Tourenwagen bleibt Ralf Kroll im Silver-Car S2 auf Basis eines Smart Roadsters an der Tabellenspitze. Erwin Buck schloss nach dem Ausfall Bodenmüllers etwas auf.

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