Auf dem traditionsreichen Åsum Ring in Kristianstad wurde vom 30. Juli bis 2. August 2026 das Saisonfinale der FIA Karting Academy Trophy ausgetragen. Für den deutschen Nachwuchspiloten Constantin Papst endete ein ereignisreiches Wochenende mit einer starken Leistung und einem weiteren Erfolg mit Top-10-Ergebnis in seiner internationalen Senior-Premierensaison im Rahmen der FIA Karting Europa-Meisterschaft.
Besonders bemerkenswert: Der Åsum Ring war für Constantin völliges Neuland. Dennoch fand er sich auf der anspruchsvollen Strecke schnell zurecht und legte bereits im Qualifying den Grundstein für ein gutes Ergebnis. Mit Platz fünf in seiner Gruppe und Rang zehn im Gesamtklassement zeigte er von Beginn an, dass mit ihm zu rechnen war. Im ersten Heat bestätigte Constantin seine starke Form und belegte Platz neun. Weniger glücklich verlief der zweite Vorlauf. Nach einem Startunfall, dem Constantin nicht mehr ausweichen konnte, musste er das Rennen vorzeitig beenden. Im dritten Heat zeigte er anschließend eindrucksvoll seine Klasse. Nach einer frühen Roten Flagge aufgrund schwerer Unfälle wurde das Rennen komplett neu gestartet. Den Full Restart nutzte Constantin optimal und kämpfte sich auf einen hervorragenden zweiten Platz nach vorne.
Dank dieser starken Leistung konnte Constantin, trotz des Ausfalls, von Rang 13 ins Finale starten. Dort knüpfte er nahtlos an seine bisherigen Leistungen an und arbeitete sich mit mehreren gelungenen Überholmanövern bis auf Platz sieben nach vorne. Nach dem Rennen warf ihn jedoch eine Fünf-Sekunden-Strafe wegen eines Frontspoiler-Vergehens, welches sich beim zweiten Startversuch ereignet hatte, nach hinten. Da er nicht der einzige Fahrer mit der Spoiler-Strafe war, verlor er nur einen Platz, wodurch er offiziell auf Rang acht gewertet wurde.
Constantin Papst kann auf eine aufregende Academy-Saison zurückblicken. Besonders hervorzuheben ist, dass er bei allen drei FIA Academy Rennen 2026 den Einzug ins Finale geschafft hat. In der abschließenden Meisterschaftswertung belegt er Rang 14 von insgesamt 47 Fahrern. Nicht zufriedenstellend für Constantin selbst, jedoch unter der Berücksichtigung der Umstände, die dazu geführt haben, durchaus nennenswert. „Meine Pace war immer da, die nötige Erfahrung mit dem Reifen sowie das letzte Tüpfelchen Glück fehlte leider das eine oder andere Mal“, so Constantin mit einem kleinen Fazit.
Als bleibende Erinnerung an seine erste Saison in der FIA Karting Academy Trophy nimmt Constantin Papst nicht nur wertvolle Erfahrungen von den renommiertesten Kartstrecken Europas mit nach Hause, sondern auch drei Medaillen, die seine erfolgreiche Teilnahme an allen drei Academy-Veranstaltungen würdigen.
„Ich möchte dem DMSB und allen, die mich unterstützt haben, auf diesem Wege Danke sagen!“



