Wenige Tage vor dem Rennen steht nun das Team fest, welches Deutschland nach Warschau in das SWC Finale am 29. August führen soll: Kai Huckenbeck (c), Norick Blödorn, Kevin Wölbert, Mario Häusl und Lars Skupien gehen an den Start.
Angeführt wird die Mannschaft von Kai Huckenbeck, der aufgrund seiner Erfahrung und Präsenz die Rolle des Teamkapitäns übernehmen darf und soll. „Kai war und ist gesetzt in der Nationalmannschaft. Er ist der deutsche Fahrer, der in den letzten Jahren international am meisten im Fokus stand. Sportlich zählt er zu den Besten in Deutschland. Wir erwarten, dass er seine Leistung abrufen kann und dann muss er dem Team voran gehen“, begründet Mathias Bartz diese Nominierung.
Insgesamt bieten die Teammanager Bartz und Dörner fünf Fahrer für das Halbfinale 1 im Speedway World Cup auf. Neben Huckenbeck wurden Norick Blödorn, Kevin Wölbert, Mario Häusl und Lars Skupien in den Kader geholt.
Dörner und Bartz zur Aufstellung: „Bei der Entscheidung spielten mehrere Kriterien eine Rolle. Wir waren tatsächlich in der Lage, dass wir zunächst einen breiten Zehn-Mann Kader aufstellen konnten. Es gibt wieder ein gewisses Angebot an Fahrern in Deutschland. An Huckenbeck und Blödorn führt kein Weg vorbei. Beide signalisierten ihre Bereitschaft vor gewisser Zeit und damit waren zwei Positionen besetzt. Kevin Wölbert zeigte in der Deutschen Meisterschaft 2025, dass er immer noch richtig schnell sein kann. Er fährt aktuell für den AC Landshut im Ligabetrieb und kennt dadurch die Bahn sehr gut. Das erste Heimrennen vor Kurzem lief für ihn persönlich hervorragend. Er bringt zudem viel Erfahrung und Ruhe mit, was sicher nicht schaden kann. Mario Häusl ließ uns immer wissen, dass er beim SWC zur Verfügung stehen würde. Sein Auftritt beim SON2 zusammen mit Norick und dem Gewinn der Goldmedaille war sensationell. Er fährt, wie Wölbert, für den Landshuter Verein, trainiert dadurch hier viel und überzeugt uns in seiner Entwicklung. Als fünften Mann hatten wir lange Zeit Erik Riss in der Planung. Er zeigte sich zu Jahresbeginn topfit und startete mit vollem Elan in die Saison. Auch er fährt in Landshut Woche für Woche Ligarennen. Leider kam bei Erik seine alte und langwierige Krankheit zurück. Erik hat uns sofort darüber informiert. Enttäuscht musste er uns seine Teilnahme absagen. Die Tatsache, ihn nicht zu nominieren, war für uns hart. Erik gehört absolut in dieses Team. Wir haben volles Verständnis und wünschen schnelle und vollständige Besserung. Umso mehr freuen wir uns, dass Lars Skupien die Chance bekommt, der auf diesem Niveau bisher noch nicht eingesetzt war. Nichtsdestotrotz holten wir ihn ins Team, nachdem er beim ersten Lauf zur Einzel-DM in Herxheim überzeugte und auch bei den übrigen Rennen bisher einen sehr stabilen Eindruck machte. Durch seinen Sieg in Neuenknick hat er sich stark empfohlen. Lars stand sofort zur Verfügung. Janek Konzack hat heuer auch bereits mehrfach aufhorchen lassen. Seine Leistungen in der dritten polnischen Liga machten ihn auch interessant – er startet aber parallel in Debrecen und soll dort den nächsten wichtigen Schritt gehen und hat unser vollstes Vertrauen. Er ist aber sicherlich einer der Fahrer für die Zukunft. Jetzt gilt der volle Fokus unserem Team: mit Kapitän Kai Huckenbeck, einem formstarken Norick Blödorn, Kevin Wölbert, Mario Häusl und Lars Skupien. Wir wollen das Ticket ins Finale und wir glauben an diese fünf Jungs!“
Das Team wird von Michael Härtel und Erik Pudel begleitet. Beide sind ehemalige Fahrer und wollen ihren Beitrag zum Erfolg leisten. Härtel wird vor allem im Teammanagement tätig sein, während Erik Pudel als Physiotherapeut bereits zwei Tage vor dem Rennen zur Mannschaft stoßen wird und für die Fahrer zur Verfügung stehen soll.
Das Halbfinale 1 zum Speedway World Cup findet am Freitag, 1. Mai, in der OneSolar Arena in Landshut statt. Deutschland trifft auf Großbritannien, Tschechien und die Ukraine. Start des Rennens ist um 19.00 Uhr.
Quelle: Bernhard Härtinger, Motorsport Team Germany Speedway
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