Deutsches Team zeigt Einsatz und Zusammenhalt beim SQXoN

Gruppenfoto der deutschen Nationalmannschaft vom Sidecar and Quadcross of Nations 2026.©

Hohe Temperaturen, Staub und anspruchsvolle Streckenbedingungen prägten den Auftritt des deutschen Teams beim SQXoN in Frankreich. Die drei Seitenwagen-Gespanne und drei Quadfahrer stellten sich einem herausfordernden Rennwochenende, an dem neben sportlichen Leistungen auch technische Rückschläge und der Zusammenhalt im Team im Mittelpunkt standen. Am Ende belegten die deutschen Seitenwagen-Gespanne Rang fünf und die Quadfahrer Rang sieben in der Gesamtwertung.

Seitenwagen: Platz fünf trotz technischer Rückschläge

Bereits im Qualifikationsrennen mussten Hofmann/Freygang einen Getriebeschaden hinnehmen. Auch der erste Wertungslauf stellte die deutschen Gespanne vor Schwierigkeiten: Nach zunächst guten Positionen sorgte eine defekte Benzinpumpe bei Hengster/Hoffmann für einen Ausfall. Durch den schnellen Einsatz des Teams konnte der Defekt rechtzeitig behoben werden, sodass das Gespann zum nächsten Lauf wieder startbereit war.

Peter/Zimmermann hatten im ersten Lauf mit schwierigen Situationen beim Überrunden zu kämpfen. Ein Zusammenstoß im zweiten Lauf erschwerte das Rennwochenende der deutschen Seitenwagen-Mannschaft zusätzlich.

Trotz dieser Rückschläge kämpfen die drei Gespanne weiter und erreichten gemeinsam den fünften Platz in der Gesamtwertung. Die schnelle Arbeit bei den Reparaturen und die gegenseitige Unterstützung waren dabei wichtige Beiträge zum Teamergebnis.

Quads: Matteo Stiller bester Europäer hinter dreimal USA

Auch die deutschen Quadfahrer mussten sich unter anspruchsvollen Bedingungen gegen ein stark besetztes internationales Feld behaupten. Matteo Stiller erhielt im ersten Lauf eine Strafe, durch die er im Ergebnis um zwei Plätze zurückversetzt wurde. Im zweiten Rennen gelang ihm ein starker Auftritt: Als bester Europäer erreichte er hinter den beiden Fahrern aus den USA den dritten Platz.

Für Ben begann sein erstes internationales Rennen auf WM-Niveau mit einem schlechten Start. Im zweiten Lauf musste er aufgrund eines mechanischen Defekts vorzeitig aufgeben. Luca Stiller kämpfte zunächst mit Schwierigkeiten bei der Fahrwerksabstimmung. Zum Sonntag funktionierte das Fahrwerk jedoch deutlich besser und schuf damit bessere Voraussetzungen für die Wertungsläufe.

In der Gesamtwertung belegte die deutsche Quad-Mannschaft den siebten Platz.

Gemeinsam für Deutschland

Das Wochenende verlangte Fahrern, Beifahrern und den betreuenden Teams viel ab. Trotz Hitze, technischer Probleme und schwieriger Rennsituationen zeigte die deutsche Mannschaft laut Teammanger Einsatz und Zusammenhalt.

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