FIM Ice Speedway of Nations: Deutschland greift nach der Medaille

Jetzt wird’s ernst auf dem Eis: Deutschland schickt ein schlagkräftiges Team zu FIM Ice Speedway of Nations am 12. April in Heerenveen – und die Ansage ist klar: Angriff auf eine Medaille! 

Angeführt wird die deutsche Mannschaft von Max Niedermaier. Der Vize-Weltmeister von 2024 gehört zu den erfahrensten Fahrern im Feld und soll als Kapitän vorangehen. Aktuell in starker Form, bringt er genau das Selbstvertrauen mit, das ein Team auf diesem Niveau braucht. Nach seinem überzeugenden Auftritt in Inzell reist er mit Rückenwind an und will Deutschland nach vorne führen. 

Neben ihm steht Christoph Kirchner im Aufgebot, der nach seiner Rückkehr eindrucksvoll auf sich aufmerksam gemacht hat. Sein Einsatz als Reservefahrer beim Grand Prix in Inzell war stark und hat gezeigt, dass er bereit ist für größere Aufgaben. Für ihn ist der Einsatz im Nationalteam eine besondere Ehre – und genau diese Motivation könnte ein entscheidender Faktor werden. 

Komplettiert wird das Team durch den jungen Maximilian Niedermaier als Reserve. Er zählt zu den aufstrebenden Talenten im Eisspeedway, hat bereits internationale Erfahrung gesammelt und bringt frischen Schwung ins Team. Im Ernstfall könnte er zu einer wichtigen Option werden. 

Auch im Umfeld hat sich einiges getan. Das deutsche Team tritt mit komplett neuer Ausstattung an – von der Technik bis hin zu den Rennkombis. Möglich wurde das durch eine enge Zusammenarbeit zwischen dem DMSB, Promotorenteam Bahnsport und dem Team INN ISAR RACING und engagierten Sponsoren um Christian Platzer. Diese Unterstützung sorgt nicht nur für bessere Voraussetzungen, sondern stärkt auch das Selbstbewusstsein der Mannschaft. 

Teammanager Bernd Sagert betont die Bedeutung dieser Entwicklung: „Diese Kooperation ist ein starkes Signal für den Eisspeedway-Sport in Deutschland. Solche Partnerschaften sind essenziell, um diesen faszinierenden Motorsport langfristig zu sichern.“ 

Eine bittere Entscheidung gab es dennoch: Hansi „Eishans“ Weber gehört diesmal nicht zum Team. Nach einem schwierigen Wochenende in Inzell mit anhaltenden technischen Problemen fiel die Wahl auf andere Fahrer. Für Weber heißt es jetzt, zurück zu alter Stärke zu finden. 

Sportlich wartet eine große Herausforderung. Die Favoritenrolle liegt klar bei Schweden und Finnland. Dahinter jedoch ist das Feld eng zusammen – und genau hier liegt die Chance für Deutschland. Auch Nationen wie Österreich und die Niederlande rechnen sich Podestplätze aus. 

Das bedeutet: Wenn alles passt, ist für Deutschland eine Medaille absolut drin. Entscheidend wird sein, die Leistung im richtigen Moment auf das Eis zu bringen – denn abgerechnet wird erst ganz am Ende. 

Team Bahnsport Deutschland 

Marketing Team S/SCH

Foto: C. Platzer 

 

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