Marc Reiner Schmidt dominiert SuperMoto-GP of Germany

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Spannende Fights von der ersten bis zur letzten Sekunde begeisterten die 10.000 Fans, die bei den drei Veranstaltungstage beim deutschen SuperMoto-WM-Lauf im Wendelinuspark nach St. Wendel dabei waren. Die Besten des SuperMoto-Sports waren dabei live bei ihren spektakulären Drifts, packenden Zweikämpfen und Sprüngen im Offroad zu erleben. Im Mittelpunkt des Interesses stand dabei natürlich die Klasse S1, die als Grand Prix of Germany ausgetragen wurde.

In Rennen 1 am Samstagabend setzte sich der amtierende SuperMoto-Weltmeister Marc Reiner Schmidt (#1) durch, verwies den Österreicher Lukas Höllbacher (#72) und den mehrfachen Weltmeister Thomas Chareyre (#4) aus Frankreich auf die Plätze.

Das Superfinale am Sonntagabend machte seinem Namen dann alle Ehre: Marc Reiner Schmidt lag dreiviertel des Rennens an Position drei, hatte zeitweise fast drei Sekunden Rückstand auf den Führenden Lukas Höllbacher und Markus Class (#111). Dann setzte Schmidt zur Aufholjagd an und verkürzte Runde um Runde im Offroad den Rückstand. So zog er schließlich erst an Class und dann auch an Höllbacher vorbei. Im Ziel hatte Schmidt nach diesem an Spannung kaum zu überbietenden Rennen den winzigen Vorsprung von 0,7 Sekunden auf Höllbacher. Class wurde Dritter.

Der Förderfahrer des ADAC Saarland, Tim Szalai (#13), fuhr ebenfalls ein furioses Superfinale. Am Ende landete er auf Rang sechs. Das war eine grandiose Leistung des 21-Jährigen im Feld der besten SuperMoto-Fahrer der Welt. Mit seinem Sieg beim GP of Germany in St. Wendel übernimmt Marc Reiner Schmidt mit 80 Punkten auch die Gesamtführung in der Weltmeisterschaft. Mit 69 Punkten liegt Lukas Höllbacher auf Rang zwei und der Franzose Thomas Chareyre mit 57 Punkten auf Platz drei.

Alle Informationen zur Weltmeisterschaft gibt es online auf supermotos1gp.com.

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