Team Germany bereit für das Sidecar and Quadcross of Nations in Frankreich

Gruppenfoto Team Germany, Sidecar and Quadcross of Nations (SQXoN) 2026©

Am kommenden Wochenende, den 26. und 27. September 2026, trifft sich die internationale Seitenwagen- und Quadcross-Elite im französischen Dardon Gueugnon zum Sidecar and Quadcross of Nations (SQXoN). Austragungsort ist der 1.770 Meter lange Circuit International de Gueugnon in Sainte-Radegonde bei Gueugnon, auf dem die Nationen in zwei eigenständigen Wettbewerben um die Titel im SidecarCross und QuadCross of Nations kämpfen.

Beim traditionellen Nationenvergleich gehen die Fahrer nicht für ihre Einzelwertung, sondern gemeinsam für ihr Land an den Start, die Ergebnisse der einzelnen Fahrer und Gespanne zu einer gemeinsamen Nationenwertung addiert werden. Die Nation mit der niedrigsten Punktzahl gewinnt. Im Quadcross besteht jede Mannschaft aus drei Fahrern, im Sidecarcross aus drei Gespannen. Die Qualifikation findet am Samstag statt, die Nations-Läufe am Sonntag. Weitere Informationen zu Zeitplan, Starterfeldern und Veranstaltung gibt es auf der Website des Moto Club Dardon Gueugnon.

Nach der zuletzt veröffentlichten Starterliste werden beim SQXoN 2026 am Wochenende im Quadcross zwölf und im Sidecarcross neun Nationalmannschaften antreten. Zu den Gegnern Deutschlands zählen unter anderem Frankreich, die Niederlande, Belgien, Großbritannien, Italien, Estland und die USA im Quadcross sowie Frankreich, Belgien, Großbritannien, Italien, die Niederlande, Dänemark, Estland und die Schweiz im Sidecarcross.

Während die Besetzung bei den Seitenwagen schon seit Aichwald feststeht, musste das deutsche Quad-Team aufgrund von Verletzungen noch kurzfristig umgestellt werden.

Quad-Team: Änderungen bis kurz vor dem Start

Für Deutschland werden Luca Stiller, Matteo Stiller und Ben Roese an den Start gehen. Für Matteo Stiller kommt der Einsatz im Nationalteam zu einem besonderen Zeitpunkt: Unmittelbar vor dem SQXoN sicherte er sich den Titel des Deutschen Meisters beim Finale der DM in Rudersberg. Ben Roese rückte erst kurzfristig in das deutsche Aufgebot nach. Ursprünglich war die deutsche Mannschaft mit Manfred Zienecker, Jordi Gieler und
Matteo Stiller geplant. Zienecker steht nach seinem Sturz in Straßbessenbach verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Auch Gieler kann aufgrund einer aktuellen Erkrankung nicht antreten. Damit waren kurzfristige Veränderungen notwendig. Der als Ersatzfahrer vorgesehene Paul Maier ist ebenfalls noch nicht wieder vollständig fit. Eine Berücksichtigung von Lilly Becker ließ sich aufgrund der Kürze der verbleibenden Zeit organisatorisch nicht
mehr realisieren. Damit bilden Luca Stiller, der frisch gekürte Deutsche Meister Matteo Stiller und Ben Roese das deutsche Quad-Team in Frankreich.

Die 3 Seitenwagen-Gespanne für Deutschland

Im Sidecar-Team geht Deutschland mit folgender Besetzung in den Nationenvergleich:

  1. Adrian Peter / Julian Zimmermann
  2. Patrick Hengster / Joel Hoffmann
  3. Leon Hofmann / Leon Freygang

Die drei Gespanne vertreten gemeinsam die deutschen Farben und kämpfen in Dardon Gueugnon um das bestmögliche Ergebnis in der Nationenwertung.

Die Mannschaft steht im Mittelpunkt

Bei der Einordnung der Nominierungen ist zu berücksichtigen, dass die Zusammenstellung einer Nationalmannschaft nicht zwangsläufig einer Rangliste der aktuell schnellsten deutschen Fahrer beziehungsweise Gespanne entspricht. Eine wesentliche sportliche Grundlage bildet zunächst die Deutsche Meisterschaft. Hieraus wurden die Plätze 1-3 für das Team nominiert. Darüber hinaus ist entscheidend, welche Konstellation unter den jeweiligen sportlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen für die Mannschaft insgesamt geeignet ist. Neben der individuellen Geschwindigkeit spielen deshalb auch weitere Faktoren, die sich aus den Entsendungskriterien für den Kader, Vorgaben der FIM, etwa hinsichtlich ausländischer Beifahrer, die Verfügbarkeit sowie die konkrete Situation innerhalb des Teams eine Rolle.

Wolfgang Reinhardt, Teammanager Team Germany Sidecar/Quad: „Eine Nationalmannschaft zu nominieren, bedeutet nicht nur auf einzelne Ergebnisse
oder die reine Geschwindigkeit zu schauen. Die Deutsche Meisterschaft bildet eine wichtige Grundlage, am Ende müssen wir aber eine Mannschaft zusammenstellen, die unter den gegebenen Bedingungen gemeinsam für Deutschland antreten kann. Die vergangenen Tage haben uns mit mehreren verletzungsbedingten Ausfällen einiges abverlangt. Jetzt steht unser Team Deutschland – und ab diesem Moment richtet sich
unser Blick ausschließlich nach vorne.“

Für Team Germany steht damit die Besetzung für das SQXoN fest. Nach den kurzfristigen Veränderungen gilt die volle Konzentration nun dem kommenden Wochenende in Frankreich – mit einem gemeinsamen Ziel: für Deutschland das bestmögliche Ergebnis zu erreichen.

Weitere Informationen gibt es auf der Website des Moto Club Dardon Gueugnon. Die Rennen können außerdem über den offiziellen FIM-Moto-TV-Livestream verfolgt werden.

Quelle: Wolfgang Reinhardt, Teammanager Team Germany Sidecar/Quad

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